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Kiel Seebar: Windschutz gegen Lärm
Kiel Seebar: Windschutz gegen Lärm
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15:40 11.06.2009
Ravensberg

Eigentlich war „Seebar“-Inhaber John Wiebelitz gekommen, um zum Thema Lärmbelästigung Stellung zu nehmen. Dieser Diskussionspunkt war schnell ausgeräumt. Wiebelitz machte deutlich, dass ohne die Einnahmen aus der Gastronomie das Seebad nicht erhalten werden könne. Es gebe zwar Hintergrundmusik, jedoch keine „Disko“. Ein geplanter Windschutz werde möglicherweise die Geräusche aus der Seebar dämpfen. Alle Anwohner würden bald eine Telefonnummer bekommen, unter der sie sich direkt melden könnten, wenn es Probleme mit der Lautstärke gebe.

Einen Applaus erntete Wiebelitz von den zahlreichen Zuhörern noch, als er verkündete, dass sich am Zugang der Ganzjahresbader zum frischen Nass nichts ändern werde. Doch dann meldeten einige Bürger ihre Bedenken an, dass Gastro- und Badebetrieb reibungslos nebeneinander funktionieren könnten. „Ich finde es bedenklich für beiderlei Geschlecht, Kinder und Jugendliche, wenn sie sich unter den Augen der vielen Gäste umkleiden müssen“, meinte eine Frau. In jedem Spaßbad gebe es eine Cafeteria mit Blick auf den Badebereich, argumentierte Ortsbeiratsmitglied Reinhard Spieß (FDP) dagegen: „Ich plädieren für mehr Gelassenheit.“

Eine andere Bürgerin beklagte, dass Kindern in der „Seebar“ Alkohol sehr offen zur Schau gestellt würde. Hunde, Scherben, Kippen oder heruntergefallenes Besteck auf dem Steg und im Wasser waren weitere Einwände der Bürger. Außerdem wurde bemängelt, dass man sich als Badegast nicht mehr seine eigenen Getränke mit zum Schwimmen nehmen dürfe.

„Wir alle haben kein Interesse daran, dass dort ein Jahrmarkt entsteht“, versuchte Sven Donat (CDU) die Bürger zu beruhigen. Die Alternative zu einem privaten Investor sei jedoch eine drohende Schließung des Bades gewesen. „Sie sehen doch an der Lessinghalle, was die Alternative ist“, meinte Alexander Blazek (CDU). Philipp Timm (CDU) sagte, dass das neue Konzept des Seebades seiner Meinung nach ein großer Gewinn für Kiel sei.

Inhaber Wiebelitz bat die Skeptiker darum, den Beginn der Badesaison (15. Juni) erst einmal abzuwarten. Vieles werde sich während des laufende Betriebes einspielen. Er versicherte, dass das Seebad Düsternbrook weiterhin für alle Bürger da sein wolle und bot an, sich am Ende der Saison noch einmal im Ortsbeirat den Bürgerfragen zu stellen.

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