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Kiel Segler aus Kiel auf der Ostsee vermisst
Kiel Segler aus Kiel auf der Ostsee vermisst
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09:26 11.08.2019
Von Frank Behling
Die Seenotrettungskreuzer „Berlin“ aus Laboe und „Fritz Kaack“ aus Olpenitz sind an der Suche nach dem Segler beteiligt. Quelle: Frank Behling
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Kiel

Seit dem Sonnabendmorgen läuft eine große Suchaktion in der Kieler Bucht. Die Seenotrettungskreuzer „Berlin“ aus Laboe und „Fritz Kaack“ aus Olpenitz, das Polizeiboot „Fehmarn“ aus Heiligenhafen sowie zahlreiche Rettungsboote aus Kiel, Maasholm und Geltung suchen mit Einheiten der dänischen Marine nach einem 69-jährigen Segler aus Kiel.

Der Mann war gestern von Marstal auf der Insel Aerö aufgebrochen und wollte nach Kiel. Den letzten Kontakt hatte der Segler am Freitag per Handy mit seiner Frau. „Als es am Abend keinen weiteren Kontakt gab, hat die Frau die Polizei alarmiert. Danach wurde die großangelegte Suche begonnen. Es sind alle verfügbaren Einheiten eingesetzt worden“, sagte Antke Reemts von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger.

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Update vom Sonnabendabend: Die Suche ist abgebrochen worden

Hubschrauberbesatzung findet Jacht 

Am Morgen entdeckte ein deutscher Marinehubschrauber die Jacht an der Südspitze der Insel Langeland. „Die Überprüfung durch die Besatzung des Hubschraubers ergab, dass die Jacht verlassen war“, so Reemts. Daraufhin wurde die Suche weiter intensiviert und das Suchgebiet ausgeweitet.

Unterstützt wird die Suche inzwischen  auch durch zwei große Merlin-Rettungshubschrauber der dänischen Luftwaffe. Auch zahlreiche Einheiten der dänischen Marine und der dänischen Marineheimwehr sind in die Suche zwischen Langeland und Kiel eingebunden. Angesichts der Wassertemperatur von 19 bis 20 Grad besteht durchaus die Chance mehrere Stunden in der Ostsee zu überleben.

Oliver Stenzel 10.08.2019
Jürgen Küppers 10.08.2019