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Kiel Seifenkistenspaß für Alt und Jung
Kiel Seifenkistenspaß für Alt und Jung
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13:20 15.09.2019
Von Annette Göder
Die Zuschauer fieberten mit den Rennpiloten mit, die in wechselnden Paaren in vier Durchgängen gegeneinander antraten. Quelle: Annette Göder
Kiel - Holtenau

Vor dem Start hatten die Teilnehmer noch einiges zu erledigen: Nach der Anmeldung checkte der Tüv die Sicherheit der Wagen. Dann absolvierten die Fahrer Trainingsläufe, um die Strecke besser einschätzen zu können. Von der Kastanienallee ging es auf der Richthofenstraße zum Kindergarten hinunter.

Bürgermeisterin Renate Treutel siegte gegen PSD-Vorstand

Zur Eröffnung trat Kiels Bürgermeisterin Renate Treutel wieder gegen Jörg Bercher vom Vorstand der PSD-Bank an. Treutel gelangte mit der "Flotten Biene" als erste ins Ziel. Bercher, der im knallroten Benz wenig später eintraf, nahm sich das Ergebnis nicht zu Herzen. Auch in diesem Jahr sponserte die Bank das Event.

Beim Rennen traten die Teilnehmer in wechselnden Paaren gegeneinander an, und zwar in vier Durchläufen. Zweimal fuhren sie auf der linken und zweimal auf der rechten Seite. Während sich die Gäste an den Ständen entlang der Rennstrecke etwas zum Essen holen konnten, hatten die Fahrer auf dem Schulhof Gelegenheit, sich zu stärken und eine Pause einzulegen. „Die Grillstation haben wir zum ersten Mal nach unten verlegt, damit mehr Besucher den Fahrern im Ziel zujubeln“, erzählte Martina Böhnke vom Organisationsteam. Auch in diesem Jahr veranstaltete der Förderverein der evangelischen Kita Hoppetosse – unterstützt vom Tus Holtenau – wieder das Rennen.

Die Altersspanne bei den Kanalflitzern reichte von acht bis 71 Jahren

Der jüngste Seifenkistenfahrer war der achtjährige Erik Böhnke aus Holtenau, der mit seiner orangefarbenen, schnittigen „Karotti“ die Strecke bewältigte. In den Vorjahren war er mit dem Bobbycar ins Rennen gegangen. „Es ist ein cooleres Gefühl, mit der Seifenkiste zu fahren, denn man startet von einer Rampe aus“, meinte der Junge. Der älteste Seifenkistenfahrer, der 71-jährige Hans-Georg Wiemken, war aus dem niedersächsischen Rastede angereist und hatte seinen „Red Eagle“ mitgebracht. „Ich habe die Seifenkiste vor 30 Jahren für meine Kinder gebaut“, erzählte er. „Vor sieben Jahren habe ich sie wieder flott gemacht und fahre nun drei- bis viermal im Jahr Rennen in Norddeutschland. Der Senior reist jeweils mit seinem Wohnmobil an und verbringt das Wochenende vor Ort. Nach Holtenau kam er zum vierten Mal. „Es ist eine Top-Veranstaltung für alle Generationen.“ Wiemken erlangte in der „Senior Class“ (ab 18 Jahren) die Spitzenposition.

Drei Erfolge in Serie: Wanderpokal bleibt jetzt bei der Siegerin

In der „Young Class“ (Acht- bis 13-Jährige) hatte Can Jarmer in „Shadow“ die Nase vorn. Er fuhr außerdem das schnellste Rennen des Tages und brauchte für die 280 Meter lange Strecke 35 Sekunden. Die Kiste „Flashover“, gelenkt von Kameraden der Jugendfeuerwehr Ostangeln, holte in der „Jux Class Free Style“ die meisten Punkte. Den ersten Platz in der „Professional Class“ (14- bis 17-Jährige) belegte Rosalie Abraham mit ihrer „Rennkiwi“. Ihre Seifenkiste war auch wieder der schnellste Holtenauer Wagen. Da die 15-Jährige diesen Titel das dritte Mal hintereinander gewonnen hat, wird der Wanderpokal nun nicht mehr wandern, sondern bleibt bei der Siegerin. Für das nächste Jahr müssen die Organisatoren einen neuen besorgen.

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