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Kiel Weltoffenes Flair und Hausmannskost
Kiel Weltoffenes Flair und Hausmannskost
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12:49 29.01.2017
Von KN-online (Kieler Nachrichten)
Schon 1982 kam der studierte Agrarwirt Adnan Alsahli, syrischer Palästinenser aus Damaskus, nach Deutschland. Seit 28 Jahren führt er die Bambule. Quelle: Susanne Blechschmidt/sbt
Gaarden

Hier bekommt man noch Hausmannskost, aber auch internationale Küche, und das für einen erschwinglichen Preis. Im Sommer sitze ich auch gerne im schönen Biergarten unter Bäumen im Hof. Essen ist Genuss. Und man muss nicht Christian Rach, Heinz Hormann oder Jürgen Dollase heißen, um zu wissen, ob das, was man serviert bekommt, schmeckt. Ob man in einem Restaurant gut bedient wird, ob das Ambiente stimmt, ob der Koch sein Handwerk gelernt hat. In unserer Serie „Kiel isst“ haben Sie Gelegenheit in die Rolle des Restaurantkritikers zu schlüpfen und ihr Lieblingslokal vorzustellen. Wo kehren Sie gerne ein und warum? Dabei geht es mehr um ehrliche Hausmannskost als Nouvelle Cuisine. Alles, was Sie dafür tun müssen, steht im Infokasten. In dieser Folge stellen wir Ihnen die Bambule in Gaarden vor.

In Gaarden geboren und aufgewachsen

Ich bin in Gaarden geboren und aufgewachsen. Schon mit meiner Oma besuchte ich das Lokal, das damals noch „Iltishalle“ hieß. Etwa einmal pro Woche pilgere ich zu Fuß von meiner Wohnung um die Ecke in „fürstlich Gaarden“ – mal mit meiner 80-jährigen Mutter, oft aber auch mit meiner Freundin Hanna Lorenz oder anderen Freunden – unter denen es keinen gibt, der noch nicht hier war. Dafür sprechen viele gute Gründe. Zum Beispiel ist das Ambiente der Bambule in dem markanten Eckhaus am Henry-Vahl-Platz – dessen Namensgeber hier vor seiner Karriere als Volksschauspieler am Ohnsorg-Theater ab 1913 mit seinen Eltern und Geschwistern lebte – noch fast so wie früher: urig und original.

Auch vom Tagesgericht wird man immer satt, und es schmeckt so lecker. Auf der Tageskarte findet sich vom Grillteller über die Wirsingroulade oder das Rotbarschfilet jeden Tag ein anderes Gericht zum Preis von 6,10 Euro. Aber auch die Saisonkarte verspricht jetzt mit Grünkohl („Extra Backe“ 1,50 Euro) und Rübenmus oder im Frühjahr mit Spargelvariationen saisonale Speisen zu Preisen unter zehn Euro. Alles wird frisch zubereitet und jeder Sonderwunsch erfüllt. Dazu kann man sich eine Cola für 1,70 Euro, frische Vollmilch für 1,20 Euro oder ein Tschechisches Bier zum Preis von 2,50 Euro bestellen. Im Sommer gibt es dann im Biergarten mit Musik aus den Häusern noch Gaardener Flair dazu.

Gaarden ganz weltoffen

Von draußen sieht man es dem Ostufer-Restaurant jedenfalls nicht an, was in ihm steckt. Doch tatsächlich hat Gastwirt Adnan Alsahli hier in den 28 Jahren seines Wirkens für viele Stammgäste und neue Entdecker ein „kleines Paradies“ geschaffen – mit der Raucherlounge, dem Biergarten im Hinterhof, mit herzoffener Freundlichkeit und einer offenen Tür für alle Nationalitäten. Hierher kommen alle – Kinder und Alte, Intellektuelle und Alleinstehende in allen Altersklassen, reich und arm, Hunde und Raucher. Und jeder Gast wird vom Chef persönlich begrüßt. Gaarden weltoffen. Vielleicht exakt hier von seiner schönsten Seite...

Von Gabriele Klopke

So werden Sie zum Restauranttester

Teilnahme: Ab sofort können Sie uns Ihr Kieler Lieblingslokal vorstellen. Der Text sollte mindestens 2000 Zeichen umfassen und ausdrücken, was Ihnen an dem Restaurant am besten gefällt. Schicken Sie uns Ihre Bewertung unter dem Stichwort „Kiel isst“ entweder per Mail (lokalredaktion@kieler-nachrichten.de) oder auf dem Postweg an: Kieler Nachrichten, Lokalredaktion, Stichwort „Kiel isst“, Fleethörn 1-7, 24103 Kiel. Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Telefonnummer anzugeben. Wir wählen dann unter allen Einsendungen die Texte aus, die veröffentlicht werden und melden uns bei Ihnen – auch, um ein Foto von Ihnen in Ihrem Lieblingslokal zu machen. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung.

Verlosung: Am Ende der Serie verlosen wir unter allen Teilnehmern (auch von denen, deren Texte nicht veröffentlicht werden) drei Essens-Gutscheine im Wert von 50 Euro für Ihr Lieblingslokal. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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