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Kiel Kleines Festival lockt mit großer Vielfalt
Kiel Kleines Festival lockt mit großer Vielfalt
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12:03 25.08.2016
Von Martin Geist
Kobito macht Hip-Hop mit Texten jenseits vom Klischee und tritt am Sonnabend am Skagerrakufer auf. Quelle: hfr
Friedrichsort

Die wenn auch noch junge Geschichte des Festivals verpflichtet. Ins Leben gerufen, um das Skagerrakufer nicht der rechten Szene zu überlassen und eine „friedliche Rückeroberung“ vorzunehmen, entwickelte es sich mit der Zeit zu einem Event für alle Altersgruppen, behielt aber die Ursprünge immer im Blick.

So wird es auch diesmal sein, wofür schon der Ortsverein Nord der Arbeiterwohlfahrt und der Runde Tisch gegen rechte Ecken als Kooperationspartner bürgen. Allerdings nicht mit verbissenem Anti-Rechts-Ansatz, sondern aus der Überzeugung heraus, dass das Leben in toleranter Buntheit einfach mehr Spaß bringt.

2000 bis 3000 Besucher erwartet

In diesem Sinn wollen die Akteure am Sonnabend vor den erwarteten 2000 bis 3000 Besuchern gute Laune haben und machen. Mit dabei sind „Misses next Match“ mit Elektro-Punk, „Tubbe“ mit Dance Pop, „Finna“ mit feministischem Hip-Hop, die Kieler Formation „Herr Bösel“ mit Funk-Pop-Rock, ebenfalls aus Kiel „Soulfire“ mit Reggae-Dancehall und der Hip-Hopper „Kobito“, der auf Texte mit Grips und ohne Klischees setzt.

Etwas auf die Ohren gibt es übrigens auch schon am Nachmittag, unter anderem von „Herr Nüchternd“, dem Gewinner der Jungen Bühne 2016, von „Sgt. Dystopia“ aus dem Jugendtreff Pries und der „Safra-Band“, die sich aus Flüchtlingen vom Schusterkrug zusammensetzt.

Fürs Familienprogramm zuständig sind am Sonnabend Kirchen, Kindergärten und die SV Friedrichsort. Gefördert wird das Festival über des Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“.  Das Festival am kleinen Strand dauert von 14 bis 23 Uhr. Ideal erreichbar ist das Gelände mit dem Fördedampfer, der direkt am Anleger Skagerrakufer festmacht.

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