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Kiel Vergnügliche Filmraritäten
Kiel Vergnügliche Filmraritäten
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07:00 11.01.2017
Von Thomas Lange
Filmemacher Gerald Grote an der Schreibmaschine. Quelle: kn-online
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Kiel

Geübte Zehnfingerschreiber erreichen 200 bis 400 Anschläge innerhalb von 60 Sekunden, als physisch maximal erreichbare Höchstgrenze gelten 750 Anschläge pro Minute. Die chinesischen Stenotypistinnen bemühen sich nicht, Rekorde aufzustellen: Die Tastaturen ihrer Schreibmaschinen sind derart umfangreich, dass selbst sehr schnelle Sekretärinnen aus den 1500 Schriftzeichen in einer Minute nur bis zu elf Wörter tippen können. Die Erfindung der Schreibmaschine hat in vielfältiger Form die Welt verändert. Mit diesem zunächst klobigen Werkzeug wurden Verträge geschrieben, aber auch Romane. Man konnte sogar Bilder tippen und Musik machen. Dieses einzigartige Kommunikations-Instrument war mehr als ein simples Schreibhilfsmittel. Das wird deutlich, wenn der Kieler Filmemacher Gerald Grote am Mittwoch außergewöhnliche Schätze auf die Leinwand des Kieler Stadtmuseums bringt. Ob historischer Werbefilm, satirische Animation oder absurde Komödie – bei aller Unterschiedlichkeit ist den gezeigten Produktionen eines gemeinsam: Sie sind unglaublich unterhaltsam. Der Kurzfilmabend „Schlag ins Kontor – Die Erfindung der Schreibmaschine. Vergnügliche historische Filmraritäten rund um die Büro-Arbeit“ ergänzt die Ausstellung „Das Büro“, die das Museum noch bis zum 29. Januar zeigt.

11. Januar, 19 Uhr: Stadtmuseum Warleberger Hof, Dänische Str. 19, Kiel. Eintritt 5 Euro. Infos Tel. 0431/901-34 25.

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Ausstellung bis 29. Januar. Geöffnet Di-So 10-17 Uhr.

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