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Kiel "Diesel-Pläne sind geradezu grotesk"
Kiel "Diesel-Pläne sind geradezu grotesk"
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08:00 20.12.2018
Von Michael Kluth
Frank Meier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Kiel, übt Kritik an den Diesel-Plänen. Quelle: Ulf Dahl
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Kiel

„Geradezu grotesk“ erscheint Meier zum Beispiel der Vorschlag, Diesel-Kfz in Richtung Eckernförde nur noch auf der linken Fahrspur fahren zu lassen. Der Stadtwerke-Chef: „Hieran wird deutlich, dass es nicht darum geht, die Luftbelastung zu verbessern, sondern die Messwerte an der Messstation aufzuhübschen.“

Umleitung des Lkw-Verkehrs

Eine Umleitung des Lkw-Verkehrs vom Schwedenkai über Ziegelteich und Schützenwall führte, so Meier, zu Staus, einem erhöhten Unfallrisiko und erhöhter Schadstoffbelastung in der Innenstadt. Meier glaubt, dass auch die geplante Umleitung des Lkw-Verkehrs vom Norwegenkai über die Gablenzbrücke und das Sophienblatt „zu ähnlich negativen Effekten“ führen.

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Sperrung der Ausfahrt nach Hassee

„Überhaupt nicht durchdacht“ erscheint Meier schließlich eine Sperrung der Ausfahrt zur Hamburger Chaussee am Waldwiesenkreisel. Damit wäre die Zufahrt zum gesamten Wohngebiet Vieburger Gehölz/Hassee „quasi gesperrt.

Kämpfer verteidigt sein Konzept

Oberbürgermeister Ulf Kämpfer äußert Verständnis, verteidigt aber sein Konzept. Er sehe sehr wohl, dass manche Vorschläge mit Einschränkungen verbunden seien, so Kämpfer. Die seien aber „weniger gravierend als Fahrverbote“.

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