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Kiel Stadt schafft mehr Komfort für Badegäste
Kiel Stadt schafft mehr Komfort für Badegäste
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07:00 01.08.2018
Von Jürgen Küppers
Ganz ungetrübt ist das Badevergnügen in Hasselfelde trotz der Verbesserungen nicht: Wegen eines Unterwasserriffs bleibt das Baden in einigen Bereichen wegen Verletzungsgefahr verboten. Der Gefahrenbereich ist mit Bojen markiert. 
Kiel

Mit den Toiletten, zusätzlichen Mülleimern und regelmäßiger Strandreinigung setzt die Stadt laut ihrem Sprecher Arne Gloy einen entsprechenden Ratsbeschluss von Anfang Juli um.

Mittlerweile bezeichnet die Verwaltung das Badeareal jetzt zwar als „innenstadtnächsten Strand Kiels“. Für einen Status als fünfte offizielle Badestelle reiche das aber noch nicht aus. „Dazu müssten noch weitere Kriterien wie zum Beispiel regelmäßige Wasserkontrollen oder Badeaufsichten erfüllt werden“, betont Gloy.

Konzept soll Ideen für Strandaufwertung liefern

Ob und wie Hasselfelde trotzdem den Status einer offiziellen Badestelle erreichen könnte, soll ein entsprechendes Konzept aufzeigen. Laut Ratsbeschluss ist damit das Grünflächenamt betraut, das mit allen Beteiligten bis zur nächsten Badesaison ein Konzept zur Aufwertung des Strandes als Naherholungsgebiet entwickelt.

Bis dahin bittet die Stadt um Rücksichtnahme und Verständnis am Strand. Denn nach wie vor ist das Badevergnügen dort mit Einschränkungen verbunden. Zum Beispiel beim Thema Parken. So blockieren jetzt Findlinge die strandnahe Straßenseite. Zudem gilt auf der gesamten Länge der Straße Zum Kesselort künftig ein Halteverbot.

Auch OB will mehr innenstadtnahes Baden

Begründung der Stadt: Durch die starke Zunahme an Besuchern seien die Zufahrtswege für Rettungs- und Lieferfahrzeuge zum angrenzenden Firmengelände durch parkende Autos immer wieder blockiert worden. Trotzdem gibt es nach Einschätzung der Stadt noch genügend Parkplätze in Strandnähe, auch wenn Besucher einige Meter mehr bis zum Wasser gehen müssten als bisher.

Derweil erwägen Rathauskooperation (SPD, Grüne, FDP) und Oberbürgermeister Ulf Kämpfer noch weitere innerstädtische Bademöglichkeiten. „Denn es gibt in Kiel einen großen Drang, innenstadtnah zu baden. Ich würde mich daher freuen, wenn wir weitere Standorte schaffen können“, deutete der OB entsprechende Initiativen dazu an.

Nach dem Rekord von 2017 sind im Kieler Hafen in den ersten sechs Monaten 2018 gut 3,5 Millionen Tonnen Fracht umgeschlagen worden. Das entspricht einem Rückgang in Höhe von 3,65 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2017, wie der Seehafen am Dienstag mitteilte. Ein Plus gibt es bei den Passagieren.

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