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Kiel Stromausfall in Kiel scheint behoben
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Stromausfall in Kiel scheint behoben

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11:31 26.10.2021
Stromausfall in Teilen Kiels - die Stadtwerke arbeiten an einer Lösung. Das Symbolbild zeigt eine Glühbirne ohne Strom.
Stromausfall in Teilen Kiels - die Stadtwerke arbeiten an einer Lösung. Das Symbolbild zeigt eine Glühbirne ohne Strom. Quelle: Johannes Plenio/Unsplash/hfr
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Kiel

Zu einem Stromausfall ist es am Montagabend in Kiel gekommen. Betroffen seien die Bereiche Wellsee, Elmschenhagen und Rönne, melden die Stadtwerke Kiel auf Twitter.

Das Portal „störungsauskunft.de“ listete gegen 18 Uhr 96 Einträge von Nutzerinnen und Nutzern aus Kiel, die einen Stromausfall meldeten.

Der Screenshot zeigt die interaktive Karte von störungsauskunft.de, wo Menschen Stromausfälle melden können. Quelle: RND/kha

Wir haben die KN-Leserinnen und -Leser befragt, ob sie auch vom Stromausfall betroffen sind:

Techniker seien bereits vor Ort, um an einer Lösung zu arbeiten, hieß es da bereits. Rund eine Stunde später folgte dann die Meldung, dass der Strom wieder fließe:

Wichtige Tipps: Was mache ich bei einem Stromausfall?

1. Ruhe bewahren

Panik ist kein guter Begleiter: Bewahren Sie deshalb zunächst einmal Ruhe. Wenn es Nacht ist, schalten Sie Ihre Notbeleuchtung an (siehe Vorsorge).

2. Nicht den Notruf wählen

So schlimm es ist, wenn viele technische Geräte nicht mehr funktionieren: Ein Stromausfall ist kein Fall für den Notruf. Meist können Polizei und Feuerwehr ohnehin keine Auskunft über Art und Dauer der Störung geben. Nur wenn Sie durch den Ausfall in Lebensgefahr geraten, ist ein Anruf bei 110 oder 112 nötig.

3. Umfang herausfinden

Ist nur mein Strom weg – oder sind auch andere betroffen? So simpel es klingt: ein Blick aus dem Fenster kann schon helfen, um das herauszufinden. Sind Ampeln ausgefallen? Sind Nachbarhäuser dunkel oder Laternen in Straßen nicht mehr beleuchtet? Wenn Ihr Smartphone noch geladen ist, können Sie auch einen Blick auf eine Stromausfallkarte im Netz werfen.

4. Elekto-Geräte abschalten...

Wenn der Strom plötzlich weg ist, stoppen Geräte plötzlich in ihrer Funktion. Ist der Saft wieder da, machen viele Elektro-Geräte dort weiter, wo sie aufgehört haben. Alles, was zur Gefahr werden könnte, wenn es plötzlich wieder angeht – etwa Bügeleisen oder Mixer – sollten deshalb vorsichtshalber ausgeschaltet werden.

5. ...und auch Fernseher und Co.

Abschalten sollten Betroffene auch empfindliche Elektro-Geräte wie PCs oder Fernseher. Ist der Stromausfall vorbei, kann es zu Spannungsspitzen kommen – die könnten die Geräte beschädigen.

6. Kühlschrank geschlossen halten

Längerfristige Ausfälle im Stromnetz sind für Privatpersonen vor allem bei Kühlschrank und Gefriertruhe ein Problem. Denn ohne Strom fällt auch die Kühlfunktion flach. Damit die Temperatur nicht zu schnell steigt, sollten die Geräte möglichst geschlossen gehalten werden. So ist auch ein mehrstündiger Ausfall kein Problem.

7. Informiert bleiben – und auf Batterien setzen

Ist der Stromausfall flächendeckend, können Sie ein batteriebetriebenes Radio oder Ihr Autoradio nutzen, um über den aktuellen Stand des Ausfalls auf dem neuesten Stand zu bleiben.

8. Kontakt zum Stromanbieter speichern

Fällt der Strom aus, kann ein Anruf beim eigenen Stromanbieter schnell Licht ins Dunkel bringen. Die Nummer Ihres Anbieters sollten Sie deshalb in Ihrem Handy gespeichert haben. Auch die Störungswebseite sollten Sie im Smartphone abgespeichert haben, damit Sie sie im Notfall aufrufen können. Falls Sie Informationen zur Ursache des Ausfalls haben, sollten Sie sie hier auch melden.

9. Abstand halten

Nach einem Unwetter kann es vorkommen, dass Stromleitungen herunterhängen oder beschädigt sind. Sollten Sie eine solche Leitung entdecken, halten Sie einen Sicherheitsabstand von mindestens 30 Metern – und melden Sie den Defekt umgehend.

10. Vorsorgen

Sind Sie im Notfall vorbereitet? Batterien, Taschenlampen dringend benötigte Medikamente und Kerzen gehören als Stromausfall-Vorsorge in jeden Haushalt. Auch Verbandskasten, Feuerzeug oder Streichhölzer, eine geladene Powerbank fürs Smartphone, Hygieneartikel und ein Campingkocher können im Notfall hilfreich sein. Weitere Dinge und eine Checkliste hat das Bundesamt für Katastrophenschutz in einer Broschüre zusammengefasst.

Von RND/kha

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