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Kiel Studenten konstruierten Formel-Rennwagen
Kiel Studenten konstruierten Formel-Rennwagen
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00:00 09.05.2011
lok Raceyard Quelle: Kristina Bellach
Kiel

Insgesamt 55 Studenten der Fachhochschule Kiel haben seit Oktober an Konstruktion und Bau des T-Kiel A 11 gearbeitet. „Es sind nur fünf aus dem Team des Vorjahres dabei, alle anderen sind Erstsemester. Hut ab, was die alles gerissen haben“, sagt Konstruktionsleiter Lutz Dobrowohl.

Jedes Jahr melden sich motorsportbegeisterte Studenten, um die T-Kiel A Serie der Vorjahre zu optimieren. Die Arbeitsgruppen Antrieb, Elektrotechnik, Rahmen und Fahrwerk stimmen sich untereinander ab, so dass ein Flitzer entsteht, der den Wettbewerb bestreiten kann.

Entscheidend über Sieg und Niederlage ist das Fahrwerk: „Man baut ja das Auto um die Reifen und nicht Reifen an das Auto“, erklärt Florian Zeidler, Koordinator seiner Arbeitsgruppe. „Dieses Jahr hat uns der Reifenhersteller aus England mit vielen neuen Daten ausgestattet. Wir konnten das Fahrweg anpassen und holen jetzt das Maximum aus den Reifen raus.“ Neu ist auch die Airbox, die mehr Luft in den Motorraum pumpt.

So schick der T-Kiel A auch ist, er ist eher Mittel zum Zweck. „Das hier ist ein Konstruktionswettbewerb, bei dem alle Fachbereiche gebraucht werden, um erfolgreich zu sein“, erklärt Projektleiter Thorben Kerkenberg. Es geht raus aus dem Elfenbeinturm: „Maschinenbauer können oft sehr schöne Sachen konstruieren, die aber nicht bezahl- oder herstellbar sind. Man muss die Kosten im Überblick behalten, einen bestimmten Markt anpeilen, für Kunden werben und kalkulieren, ab welcher Stückzahl man Gewinn erzielt. All diese Abhängigkeiten lernt man hier.“

Wie fühlt man sich allein in einem fremden Land, wenn man Sitten, Gesetze, die Sprache nicht versteht? Shafiq hat dafür zwei Wörter: „Immer traurig.“ Der 20-Jährige ist unter Lebensgefahr aus Afghanistan geflüchtet und kämpft nun mit anderen Flüchtlingen darum, Deutsch zu lernen. Das aber ist nicht vorgesehen für Menschen wie Shafiq.

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Die Kieler Christian-Albrechts-Universität geht neue Wege in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung. Seit Anfang April arbeiten zunächst zwei Professoren im frisch gegründeten Institut für Quantitative Betriebs- und Volkswirtschaftliche Forschung. „Unser Ziel ist es, globale wirtschaftliche Fragen fächerübergreifend empirisch zu untersuchen“, sagte Prof. Stefan Reitz im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

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30 Eintrittskarten für die Veranstaltung „KN-Forum: Wissen - Von den Besten profitieren“ mit Tim Cole am 17. Mai 2011 gibt es auf dem Facebookprofil von KN-online.de zu gewinnen. Cole wird über „Was von der New Economy übrig bleibt - Die Zukunft des Mittelstands in einer vernetzten Gesellschaft“ sprechen.

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