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Kiel Ein Beitrag gegen die Wohnungsnot
Kiel Ein Beitrag gegen die Wohnungsnot
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10:00 12.12.2017
Otto Bernhardt, Monika von Hassel, Anja Pistor-Hatam und Karin Prien (von links) freuen sich über das neue Studentenwohnheim in unmittelbarer Nähe zur Uni. Quelle: Frank Peter
Kiel

Als ein Projekt mit Vorbildcharakter lobte Bildungsministerin Karin Prien das Studentenwohnheim der Hermann-Ehlers-Stiftung. "Was hier entsteht, ist eine Investition in die Zukunft", sagte Prien. Nie habe es in Kiel mehr Studierende gegeben, gleichzeitig gebe es viel zu wenig bezahlbaren Wohnraum. "Die Situation beeinträchtigt das Leben der Studierenden, und es beeinträchtigt auch die Attraktivität eines Hochschulstandortes." Natürlich müsse auch von staatlicher Seite den steigenden Mieten entgegengewirkt werden, aber das gehe nicht ohne die Unterstützung privater Träger. "Die Stiftung geht hier als gutes Beispiel voran." 

Ab Frühjahr 2019 sollen 155 Studierende ein Zuhause im neuen Wohnheim der Stiftung finden. Auf vier Stockwerken sind 127 Einzelappartements jeweils mit eigenem Bad und Miniküche geplant und sieben Wohnungen mit jeweils vier Zimmern für Wohngemeinschaften oder studentische Familien. Das gesamte Gebäude wird in Holzbauweise gebaut, soll mit einer Photovoltaik- und Wärmepumpenanlage ausgestattet werden, um möglichst klimaneutral betrieben werden zu können. Benannt wird das Wohnheim nach Kai-Uwe von Hassel, ehemaliger schleswig-holsteinischer Ministerpräsident, Bundesminister und Gründer der Hermann-Ehlers-Stiftung. 

"Mit dem Bau werden wir die Wohnraumprobleme in Kiel nicht ganz lösen können, aber wir leisten einen kleinen Beitrag dazu", sagte der Vorsitzende der Hermann-Ehlers-Stiftung, Otto Bernhardt. Er erinnerte an den langen Vorlauf, den das Projekt hatte. Schon 2011 habe die Stiftung die ersten Pläne für den Bau eines Wohnheims entwickelt, bis es umgesetzt werden konnte, habe es dann allerdings gedauert. "Es ist nicht leicht, in Schleswig-Holstein ein Wohnheim zu bauen." Umso mehr freute sich Bernhardt nun über den Spatenstich.

Von Anne-Kathrin Steinmetz

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