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Kiel Der übers Wasser wanderte
Kiel Der übers Wasser wanderte
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08:45 02.08.2017
Von Imke Schröder
Timm Kruse auf seinem SUP. Quelle: hfr
Kiel

Sein Ursprungsgedanke: Werben für mehr Völkerverständigung, für ein geeintes Europa.

Der gebürtige Detmolder liebt das Extreme, hat schon Bücher über 40 Tage Fasten, seine Zeit als Chauffeur eines indischen Gurus und Meditation geschrieben. Die Mission auf seinem Stand-Up-Paddling-Board war auch eine Fahrt ins Blaue: „Ich wollte jeden Tag 50 Kilometer paddeln, hatte aber vor meinem Start nur Strecken bis maximal 25 Kilometer zurückgelegt, das war schon eine Herausforderung.“ Seine Reise sollte im Einklang mit der Natur stattfinden, selbst gebadet wurde in der Donau – natürlich mit umweltfreundlichem Shampoo. Und natürlich erlebte Kruse auch allerhand Kurioses. Lernte zum Beispiel, dass Stehpaddeln auf der Donau in Ungarn verboten ist. Merkte, wie schmerzlich der Verlust einer guten Sonnenbrille auf dem flimmernden Gewässer ist.

In den sozialen Netzwerken informierte Kruse über sein Projekt, per GPS-Tracker konnten Interessierte quasi mitreisen.

Das Wilde und Ursprüngliche entlang der Donau faszinierte den Wahl-Kieler am meisten. „Es gab keinen Puffer zwischen mir und der Natur. Keine Wohnung, kein Auto, keine Freunde, keine Ablenkung, kein Komfort. Keine Dunstglocke, unter der die Zivilisation lebt. Im Moment kann ich mir kaum vorstellen, wieder unter diese Dunstglocke zu kriechen“, sagt Kruse.

So viel Energie ihn die Reise gekostet hat, so viel Energie hat er auch daraus gewonnen. „Für mich ist die Donau der Jakobsweg in flüssig, die Reise verändert einen auf jeden Fall.“ Stillstand ist für Timm Kruse aber kein Thema. Das nächste Projekt steht schon fest: Er will ein Buch über seine Erlebnisse schreiben.

Einen Auszug aus dem Tagebuch von Timm Kruse finden Sie auf www.reisereporter.de und dem KN-Weltenbummler-Blog.

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