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Kiel Uni will 30 Millionen Euro investieren
Kiel Uni will 30 Millionen Euro investieren
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10:00 17.03.2018
Von Martin Geist
Bisher ist der Campus der Technischen Fakultät in Kiel-Gaarden kaum mehr als eine Ansammlung von Gebäuden und Parkplätzen. Das könnte in Zukunft deutlich gefälliger aussehen. Angestrebt wird auch eine stärkere Öffnung zum Stadtteil. Quelle: Martin Geist
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Kiel

Vertreter der Technischen Fakultät und der fürs universitäre Bauen zuständigen Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (GMSH) berichteten dem Ortsbeirat Gaarden ausführlich über den Stand der Dinge. Kernstück der Investition ist laut Prof. Martina Gerken ein Forschungsneubau, der sich dem Schwerpunkt vernetzte Sensorsysteme widmet. Gefragt ist das Zusammenwirken verschiedener Sensoren in den Meereswissenschaften, aber auch in der Biomedizin, etwa bei der sensorischen Überwachung von Körpersystemen. Auch können mit solchen vernetzten Systemen nach Angaben der Elektrotechnikerin Umweltdaten erhoben und wichtige Beiträge zur Stabilität der Stromnetze geleistet werden.

Angestrebt wird innerhalb des Großprojekts auch eine stärkere Öffnung des Campus zum Stadtteil Gaarden hin. Der einzige Zugang führt bisher über die Pforte ganz unten an der Kaiserstraße 2, künftig wäre ein weiterer an der Norddeutschen Straße denkbar. Ideal wäre dafür aus Sicht des Ortsbeirats ein Studierendenwohnheim, auch um damit den akademischen Nachwuchs im Stadtteil zu halten. Die Uni lehnt das zwar nicht grundsätzlich ab, bringt aber weitere Möglichkeiten ins Spiel. Große Sympathien hegt die Professorenschaft laut Martina Gerken vor allem für ein technologieorientiertes Gründerzentrum an der Norddeutschen Straße.

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