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Kiel Terminal mit Sahneblick
Kiel Terminal mit Sahneblick
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18:07 09.10.2009
Kiel

„Wir liegen voll im Plan“, sagt Thiel, der das Projekt für den Seehafen Kiel überwacht. Bis Weihnachten wird der neue Terminal wachsen. Alle zwei bis drei Wochen kommt eine Etage hinzu, bis das neue Gebäude schließlich 46 Meter hoch emporragt und seine zwölf Geschosse voll ausgebaut sind. Mit dem Ausbau der ersten Räume wird in Kürze begonnen. „Wenn die Scheiben dran sind, geht es los“, sagt Thiel, während er durch die Abfertigungshalle geht. Die Rolltreppe zum „Check-In“ ist bereits montiert und die Räume für die Abfertigung der Fernfahrer der Stena-Line sind auch schon zu erkennen.

Auf der oberen Abfertigungsebene wird bereits geputzt. „Hier kommt die Außenterrasse hin“, sagt Thiel und geht durch eine große Tür aufs Freidach. Direkt am Wasser soll nicht nur ein Gastronomiebetrieb angesiedelt werden, sondern auch eine für die Öffentlichkeit zugängliche Terrasse mit Logenblick auf den Hafen entstehen. „Der Ausblick wird schon sehr, sehr schön“, sagt Seehafen-Chef Dirk Claus. Dass die Terrasse überhaupt für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, war kein einfaches Unterfangen. Besonders das Innenministerium habe Sicherheitsbedenken gehabt. Die Behörde für Hafensicherheit pocht penibel auf die volle Einhaltung des ISPS-Codes, eines international gültigen Regelwerks, das jedoch von Nation zu Nation höchst unterschiedlich interpretiert wird. Man sei aber froh, dass man die Aussichts-Terrasse genehmigt bekommen habe, lässt Claus durchblicken. Die Vermietung der zwölf Etagen mit gut 10000 Quadratmetern Fläche sei fast abgeschlossen. Die Stena Line nimmt als Hauptmieter die vier unteren Stockwerke. Darüber sind diverse andere Kunden, bis hin zu einer großen Anwaltskanzlei. Auch für den Gastronomiebereich sei man schon in Verhandlungen, so Claus.

Für Januar ist das Richtfest, für April die Einweihung geplant. Bis dahin müssen die Arbeiter der beiden Firmen Friedrich Helbig und Heinrich Karstens aber 7000 Kubikmeter Beton und 1200 Tonnen Stahlbewährungen verbaut haben - und zwar zukunftsweisend. „Das Gebäude wird etwa 60 Prozent weniger Energie als vorgeschrieben benötigen“, freut sich Thiel. Möglich wird dies durch neuartige Klimatechnik und eine Betonkernaktivierung, bei der Wasser zum Kühlen durch Wände und Decken fließt. Nach der Fertigstellung rücken dann die Bagger an und können den alten Terminal abreißen.

Bewegte Bilder bietet ein Video auf www.kn-online.de

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