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Kiel Darum will Habeck ein Fahrverbot für Kiel
Kiel Darum will Habeck ein Fahrverbot für Kiel
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18:48 29.05.2018
Von Ulf Billmayer-Christen
Umweltminister Robert Habeck (Grüne) will die Schadstoffbelastung am Theodor-Heuss-Ring in Kiel mit einem Teil-Fahrverbot für Diesel-Autos vermindern. Quelle: Frank Peter
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Kiel

Demnach soll die Stadtautobahn (B76) in Fahrtrichtung Westen auf einer Länge von 600 Metern für Diesel-Autos (bis einschließlich Euro 5) gesperrt werden. Der Vorschlag ist in der Jamaika-Koalition umstritten. CDU und FDP lehnen ein Fahrverbot auf einer der Hauptverkehrsachsen Kiels ab.

Vom Fahrverbot seien täglich etwa 12.000 Autos betroffen, heißt es in dem Entwurf. Sie könnten von der B76 über die Lübecker Chaussee sowie die Hamburger Chaussee auf die Stadt-Autobahn zurückgeleitet  werden, ohne dass auf der Ausweichroute der Stickstoffdioxid-Grenzwert überstiegen würde. Zusätzlich zum Fahrverbot möchte Habeck an der Nordseite des Theodor-Heuss-Rings (Krusenrotter Weg) eine Immissionsschutzwand aufstellen. Nur mit beiden Maßnahmen zusammen sei der Grenzwert (40 Mikrogramm pro Kubikmeter Außenluft) einzuhalten.

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Die Stadt Kiel muss den Entwurf jetzt prüfen. Sie kann ein Fahrverbot ablehnen. In diesem Fall müsste der Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr eine Lösung suchen. Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) hatte ein Fahrverbot in Kiel bereits abgelehnt.

Darum will Habeck das Fahrverbot für Kiel:

Lesen Sie nach, warum Umweltminister Habeck das Fahrverbot für Kiel fordert.

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