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Kiel Ideen für mehr Mobilität im Stadtteil
Kiel Ideen für mehr Mobilität im Stadtteil
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07:00 26.10.2017
Von Karin Jordt
Wo lassen sich Mitfahrbänke für Krooger aufstellen? Die Pläne erörterten Christel Wollgien, Mio Engler, Evelin Schälke, Otto Engler, Kathrin Weighardt und Barbara Rauter (von links) – hier vor dem Sängerheim. Quelle: Karin Jordt
Kiel

Wer sich auf einer solchen Bank niederlässt, signalisiert damit den Wunsch zu trampen. Wer mit dem Auto vorbeifährt, kann kurz stoppen und den Gast ohne weitere Verpflichtung ein Stück mitnehmen. In vielen ländlichen Regionen gibt es diese Bänke bereits, oft gehören ausklappbare Schilder dazu, sodass man sein Fahrtziel deutlich zeigen kann. "Die Idee ist hier entstanden, weil die Linie 8 nicht am Wochenende fährt", berichtete Christel Wollgien von der Anlaufstelle Nachbarschaft Elmschenhagen-Süd und Kroog. Bei einem ersten Treffen mit Interessenten im Krooger Sängerheim wurden nun Anregungen gesammelt. Das Fazit: Die Anlieger befürworten die Idee, möchten aber gern noch die Details erörtern.

Leute mitzunehmen ist bereits Tradition in Kroog

"Kroog ist kein anonymer Stadtteil, man kennt seine Nachbarn", hat Kathrin Weighardt (Awo) festgestellt. Durch Fahrgemeinschaften, zum Beispiel zum Wochenmarkt am Sonnabend, würde man auch das Stadtteilzentrum von Elmschenhagen beleben und die Vernetzung im Ortsteil fördern. Leute mitzunehmen sei bereits gute Tradition in Kroog, erzählt Mio Engler. "Ich bin oft mit dem Fahrrad unterwegs", berichtet Barbara Rauter, "treffe ich Nachbarn, fragen sie, ob sie meinen Einkauf im Auto mit nach Hause nehmen sollen."

Finanziert werden könnten die Bänke durch Sponsoren und aus dem von der Ratsversammlung ins Leben gerufenen Fonds "Gemeinsam Kiel gestalten", der für 2018 insgesamt 300.000 Euro bereitstellt.

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