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Kiel Auszeichnungen für Rekord-Blutspender
Kiel Auszeichnungen für Rekord-Blutspender
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17:43 03.04.2019
Von Laura Treffenfeld
Diese Dauerblutspender haben mindestens 100 Mal den Piks über sich ergehen lassen - und wurden dafür am Montag im Blutspendezentrum im Citti-Park geehrt. Quelle: Frank Peter
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Kiel

Einmal den Ärmel hochkrempeln, die Haut desinfizieren und piksen lassen – und keine zehn Minuten später hat man 500 Milliliter seines Blutes gespendet. Nicht nur für die Mitarbeiter des UKSH-Blutspendezentrums ist das Alltag, auch für den Kieler Eckhard Kroll ist das Verfahren im Laufe der Jahre zur Routine geworden.

Parkplatzsituation vor dem Umzug in den Citti-Park mehr als schwierig

„Ich mache das, seitdem ich 18 Jahre alt bin“, erzählte Eckhard Kroll am Montag. „Es läuft immer ganz entspannt ab, man bekommt hinterher Verpflegung und man erspart sich die Blutkontrolle beim Arzt, denn das wir hier für einen übernommen“. Seitdem das Zentrum in den Citti-Park umgezogen ist, habe sich zudem die Parkplatz Situation enorm verbessert. „Früher, als das Blutspendezentrum noch im Uniklinikum am Schwanenweg war, musste man gut und gerne eine halbe Stunde um den Block kurven bis man einen Parkplatz gefunden hat. Da ging die Aufwandsentschädigung von 20 Euro quasi direkt fürs Fahren drauf.“

Häufigkeit der Blutspenden lässt nach

Obgleich die Zahl der Blutspender nicht geringer geworden ist, hat die Häufigkeit der Spenden der einzelnen Blutspender abgenommen. „Vor zehn Jahren haben die Blutspender bei uns rund 3,5 Mal pro Jahr gespendet“, sagte Siegfried Görg, Direktor des Instituts für Transfusionsmedizin. „Heute sind es nur noch 2,8 Mal“.

Spenden darf, wer gesund ist, zwischen 18 und 68 Jahren alt ist – als Erstspender muss man unter 60 Jahren sein – und wer mindestens 50 Kilo wiegt. Frauen dürfen maximal im Abstand von 12 Wochen spenden, das hängt mit dem körpereigenen Blutverlust während der Periode zusammen. Männer müssen zehn Wochen nach jedem Termin pausieren.

Jüngere Blutspender spenden unregelmäßiger

Krankenpfleger am Blutspendezentrum Andreas Havemann weiß, dass vor allem die jüngeren Leute unregelmäßig zum Blutspenden gehen. „Da ist es oft so, dass sie irgendwann denken, man könnte ja mal wieder.“ Die älteren Leute kämen größtenteils sehr regelmäßig. „Doch da ist das Problem, dass die irgendwann altersbedingt nicht mehr spenden dürfen und dann können die Jüngeren dieses Maß nicht ausgleichen“, so Havemann.

Die zehn Rekordspender ließen zusammengenommen 537,5 Liter Blut in ihrem Spenderleben. Ein Unfallpatient im OP kann jedoch auch mehrere Liter Blut auf einen Schlag verlieren. Um der Bereitschaft Blut zu spenden wieder neuen Anreiz zu geben, hat der UKSH-Freunde und Förderverein eine landesweite Blutspende-Firmen-Challenge initiiert.

UKSH-Blutspendezentren initiiren Firmen-Challenge

Spendenwillige Unternehmen, Vereine oder Gruppen jeder Art können bis zum 13. Juni helfen, Leben zu retten. Wer bis zu diesem Datum in Relation zur eigenen Mitarbeiteranzahl am meisten Blut gespendet hat, dem gebühren Ehre und Überraschungspreise. Organisiert wird die Aktion vom UKSH-Freunde- und Förderverein in Zusammenarbeit mit den UKSH-Blutspendezentren. Die Siegerehrung wird am 14. Juni, dem Weltblutspendetag, ausgetragen werden. Die Organisatoren freuen sich über alle Interessenten, bitten jedoch darum, sich vorab als Team anzumelden, damit sich die Mitarbeiter der Blutspendezentren auf einen eventuell zeitgleichen Aufmarsch der Angestellten vorbereiten können. Weitere Infos dazu erhalten Sie im Blutspendezentrum Kiel unter Tel: 0431 500 16191.

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