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Kiel UKSH-Team baggerte sich zum Sieg
Kiel UKSH-Team baggerte sich zum Sieg
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10:00 17.06.2019
Von Karina Dreyer
Am Finaltag entschlossen, sich den Sieg zu holen: die Mannschaft "Gutes tun" vom UKSH mit Bernd Hubert, Kati Fräter, Frauke Grohmann, Dirk Rehse, Sven Carstensen, Ingo Möller und Pit Horst (v.li.). Quelle: Karina Dreyer
Kiel

Startschuss für den Cup war Mitte Mai. Insgesamt traten 24 Mannschaften aus Firmen, Unternehmen und Institutionen gegeneinander an. „Mit vereinfachten Regeln, zum Beispiel dürfen vier Spieler auf dem Feld stehen. Mixteams sind Voraussetzung, es muss also mindestens eine Frau auf dem Spielfeld stehen“, erklärte Projektleiter Jonathan Hartmann von Kiel-Marketing. „Mit 24 Mannschaften haben wir auch schon das Maximum erreicht, einigen mussten wir absagen.“

Gespielt wurde in zwei Leistungsklassen

Mitarbeiterteams aus Banken, Ministerien, Werbeagenturen, Bildungsinstituten und der Hotellerie waren dabei. Um zu vermeiden, dass Teams aus aktiven und ehemaligen Wettkampfspielern mit guten technischen Fähigkeiten gegen Teams aus Freizeitsportlern mit wenig Vorkenntnissen antreten, wurde in zwei Leistungsklassen gespielt. Neben den Feldspielern sind auch Spieler zum Auswechseln dabei. Über eine Zwischenrunde qualifizierten sich dann in jeder Leistungsklasse sechs Mannschaften für das Finalturnier. Kreative Namen gaben sich die Mannschaften auch. So spielten Teams wie „Geh mal Sand holen“ (Gebäudemanagement SH), „Energieartisten“ (Stadtwerke), „Sandhoppers“ (Investitionsbank) oder „Wi mok dat“ (Consist) mit. Pit Horst trat mit seinem Team „Gutes tun“ vom UKSH an. Das Team blickt schon auf erfolgreiche Jahre seit 2011 zurück: „Für jeden Sieg haben wir einen Stern auf dem Trikot.“ Wie die deutsche Nationalelf gingen sie am Sonntag mit vier Sternen aufs Feld. Und werden als Erstligisten mit ihrem 2:0 Sieg gegen die BSV Volley der Landeshauptstadt nun fortan den fünften aufs Trikot nähen.

"Beachvolleyball ist ein toller Teamsport"

Nur einmal haben sie vor dem Turnier zusammen trainiert, „aber die meisten von uns machen das als Hobby“, so Horst. Wichtig sei beim Team, dass es Kollegen aus verschiedenen Abteilungen auf dem acht Meter mal acht Meter großem Sandfeld zusammen bringt. „Beachvolleyball ist ein toller Teamsport, man ist draußen, hat Spaß und am Ende springen wir in die Ostsee.“ Vor zwei Jahren fand sich das Team „Ditib Ulu Camii“ von der Ditib Türkisch Islamischen Gemeinde zusammen. Nun starteten sie zum ersten Turnier. „Es ist perfekt: Viel Spaß, Sport und Kaffee“, erklärte Yasar Com. Bei der zweiten Liga siegte das Team „Dat mok wi“ (Consist) gegen „dropzone“ (bdrops) mit einem 2:0.

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