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Kiel Kiels OB im Fokus der Genossen
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16:54 08.05.2017
Von Martina Drexler
Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer will Stadtpolitik machen. Quelle: Ulf Dahl
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Kiel

 „Ich habe das Versprechen abgegeben, sechs Jahre plus Oberbürgermeister zu bleiben. Nach drei Jahren im Amt ist meine Lust auf eine zweite sechsjährige Amtszeit noch gewachsen. Ich fühle mich im Amt gut aufgehoben und bin auf weitere neun Jahre eingestellt.“ Und: Noch habe man mit Torsten Albig einen Ministerpräsidenten. Wenn er es nicht bleibe, dann stelle eine andere Partei den Regierungschef.

Als früherer SPD-Staatssekretär im grünen Umweltministerium hat Kiels Oberbürgermeister in den vergangenen Jahren auf sehr gute Drähte in die Landesregierung hinein setzen können. Nach dem Aus für die Küstenkoalition erwartet er keine großen Auswirkungen auf die Stadtverwaltung: „Wir werden auf Arbeitsebene mit jeder Konstellation zurechtkommen.“

Das Abschneiden seiner Partei in der traditionellen roten Hochburg Kiel hat Kämpfer jedoch alarmiert, auch wenn die SPD-Direktkandidaten Albig, Özlem Ünsal und Bernd Heinemann alle drei Wahlkreise direkt gewonnen haben. Im Vergleich zur Landtagswahl 2012 verlor die SPD in Kiel überdurchschnittlich viel, während CDU, FDP und Linke fast in allen Stadtteilen deutlich zulegen konnten: „Das deutet auf ein großes Mobilisierungsproblem hin. Offenbar sind viele SPD-Wähler zu Hause geblieben.“

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