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Kiel Stupa stimmt für Semesterticket
Kiel Stupa stimmt für Semesterticket
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17:47 26.02.2019
Von Niklas Wieczorek
Ohne die Zustimmung der Kieler Uni müssten die Macher des landesweiten Semestertickets wohl im Regen stehen bleiben. Quelle: Thomas Eisenkrätzer (Archiv)
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Kiel

18 Zustimmungen, eine Gegenstimme und zwei Enthaltungen vereinte der endgültige Antrag des Allgemeinen-Studierendenausschuss (Asta)-Vorsitzenden Julian Schüngel auf sich. Darin enthalten: Die Uni Kiel macht den Weg frei für die Einführung des Tickets. Das endgültig ausgehandelte Vertragswerk soll lediglich noch dem Präsidenten des Stupas, dem Asta-Vorstand und dem Rechtsanwalt zur Prüfung vorgelegt werden, ob sich Inhalte geändert haben.

Langes Ringen um Zustimmung

Zuvor hatte es ein wochenlanges Ringen um die endgültige Zustimmung gegeben: Nachdem die Hochschule Flensburg und die Fachhochschule Westküste in ihren Studierendenparlamenten zunächst gegen die Einführung des landesweiten Tickets votiert hatten, zeichnete sich auch in Kiel Kritik ab. Die jüngste Stupa-Sitzung wurde ohne Abstimmung vertagt. Zwar hatten die CAU-Studenten in einer Umfrage mehrheitlich (53,61 Prozent) zugestimmt, doch immer mehr Nachfragen nach einem nicht zu überblickenden Preisaufwand für die Zukunft stellten sich.

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Was kostet das Semesterticket?

Klar ist: Das Ticket soll zunächst 128 Euro pro Semester kosten, dann auf 148 Euro steigen. Kieler Studenten brauchen zusätzlich ein Semesterticket der Kieler Verkehrsgesellschaft für 58,50 Euro. Das Land schießt zunächst 9 Millionen Euro zu. Das Ticket selbst soll jedenfalls bis ins Hamburger Stadtgebiet reichen.

Einführung ist beschlossen

Während der Asta, der Nahverkehrsverband NSH und Landesregierung sich positiv gaben und die Kritik in Teilen nicht nachvollziehen konnten, wurde auch am Montagabend deutlich: Viele Studenten fühlen sich nicht hinreichend über Kosten und Vorteile eines landesweiten Tickets informiert. Es liegt jetzt an den Verantwortlichen, das Ticket als etwas einzuführen, das mehr Möglichkeiten eröffnet als es die Kieler Studenten kostet.

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