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Kiel Führungspositionen neu besetzt
Kiel Führungspositionen neu besetzt
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08:00 03.10.2018
Von Thomas Dittner
Das Universitätsklinikum Kiel hat zwei zentrale Führungspositionen neu besetzt. Quelle: Frank Peter
Kiel

Neue Direktorin der Klinik für Innere Medizin II – Hämatologie und Onkologie ist Prof. Claudia Baldus. Sie hat am Montag die Nachfolge von Prof. Michael Kneba angetreten. Vor ihrem Wechsel an das UKSH war Prof. Baldus seit 2013 stellvertretende Direktorin und seit 2017 kommissarische Ärztliche Leiterin der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkten Hämatologie, Onkologie, Tumorimmunologie der Charité Berlin.

Prof. Claudia Baldus Quelle: CAU

Zugleich bekleidete sie seit 2011 die Mildred-Scheel-W3-Stiftungsprofessur „Molekulare Leukämieforschung“ der Deutschen Krebshilfe.

Molekulare Leukämieforschung ist ihr Schwerpunkt

Ihr Studium der Humanmedizin absolvierte Claudia Baldus an der Universität des Saarlandes in Homburg sowie an der Freien Universität Berlin. Als Stipendiatin der Dr. Mildred-Scheel-Stiftung forschte sie von 2001 bis 2013 im Human Cancer Genetics Program an der Ohio State University, Columbus/Ohio, in den USA. Die Forschungsschwerpunkte von Prof. Baldus umfassen die molekulare Leukämieforschung mit der Entwicklung von neuen diagnostischen und therapeutischen Strategien.

„Wir freuen uns besonders, dass mit dem Amtsantritt von Prof. Baldus eine weibliche Führungskraft die Leitung der onkologisch-hämatologischen Klinik in Kiel übernimmt“, sagte UKSH-Vorstandsvorsitzender Prof. Jens Scholz. Claudia Baldus ist deutschlandweit die erste Frau, die einen Lehrstuhl für Innere Medizin mit Schwerpunkt für Hämatologie und Onkologie übernimmt (zeitgleich mit Prof. Binder in Halle).

Rudolf Dück soll die IT des UKSH in die Zukunft führen

Neuer Leiter der Stabsstelle Informationstechnologie des UKSH wird ab 1. Januar 2019 Rudolf Dück. Zugleich übernimmt er die Geschäftsführung der UKSH-Gesellschaft für IT Services mbH (ITSG) sowie der Gesellschaft für Informationstechnologie (GfIT). Derzeit ist der 40-Jährige als Leiter des Bielefelder IT-Servicezentrums an der Universität Bielefeld tätig. Dück absolvierte von 1996 bis 1999 eine Ausbildung zum Bürokaufmann und erwarb 2008 eine Zulassung zum staatlich geprüften Betriebswirt für Wirtschaftsinformatik am Friedrich-List-Berufskolleg in Herford.

Rudolf Dück Quelle: CAU

Zwischen 2011 und 2013 studierte Dück an der Donau-Universität am Institut für IT im Gesundheitswesen in Konstanz und schloss erfolgreich den Masterstudiengang mit einer Thesis zum Thema „Erfolgreiches Outsourcing im Krankenhaus“ ab. Rudolf Dück tritt die Nachfolge von Dr. Werner Pauls an, der die IT des UKSH von 2007 bis zu seinem Ruhestand 2013 geleitet und seit Oktober 2017 erneut kommissarisch übernommen hatte.

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