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Kiel Die Unfallzahlen in Kiel steigen weiter
Kiel Die Unfallzahlen in Kiel steigen weiter
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14:53 19.03.2018
Von Niklas Wieczorek
In Kiel krachte es im Jahr 2017 noch häufiger als im Jahr zuvor, so die Polizei. Quelle: Ulf Dahl (Symbolfoto)
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Kiel

Ein genauer Blick in den Bericht zeigt: Die Zahl der Lkw-Unfälle ist im Vergleich zum Vorjahr von 123 auf 102 gesunken, die der Bus-Unfälle von 52 auf 41. Ebenso abnehmend sind die Unfälle mit Beteiligung von Radfahrern (von 492 auf 468 gesunken) und von Fußgängern (144 statt 163). Gestiegen sind dagegen die Unfallzahlen mit Kindern, von 84 auf 100, mit Krafträdern, von 104 auf 111, und unter Drogeneinfluss (von zwölf auf 23).

Am häufigsten krachte es am Westring/Schützenwall

Aus der Statistik gehen auch die besonders häufigen Unfallorte hervor. Das waren im Jahr 2017 vor allem die Kreuzungen von Westring und Schützenwall mit dem Anschluss an die Autobahn (13 Verkehrsunfälle, ein Schwerverletzter, elf Leichtverletzte), wenige Meter weiter die Kreuzung von Schützenwall und Exerzierplatz (zehn Unfälle, vier Schwer-, ein Leichtverletzter) sowie das Rondeel, das Waldwiesenkreuz und die Kreuzung von Sophienblatt und Raiffeisenstraße mit jeweils neun Unfällen.

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"Die Polizeidirektion Kiel ist weiterhin bestrebt, die Verkehrssicherheit mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen zu erhöhen", sagte der Behördenchef Thomas Bauchrowitz. Ein Hinweis, der vor allem in Richtung solcher Delikte wie Handynutzung am Steuer zu verstehen ist, die noch wesentlich häufiger kontrolliert werden sollten: Insgesamt wurde im vergangenen Jahr bei 516 Fahrern ein solches Vergehen festgestellt. Der Anstieg zum Vorjahr betrug beachtliche 44,5 Prozent.

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