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Kiel Vergewaltigungsversuch: Täter wird mit Phantombild gesucht
Kiel

Versuchte Vergewaltigung in Kiel-Holtenau: Polizei sucht Mann mit Phantombild

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11:44 11.03.2021
Von Niklas Wieczorek
Ein noch unbekannter junger Mann soll im November 2020 versucht haben, eine 14-Jährige an der Bushaltestelle Immelmannstraße in Kiel-Holtenau zu vergewaltigen. Jetzt sucht die Polizei mit Plakaten und einem Phantombild nach dem Täter.
Ein noch unbekannter junger Mann soll im November 2020 versucht haben, eine 14-Jährige an der Bushaltestelle Immelmannstraße in Kiel-Holtenau zu vergewaltigen. Jetzt sucht die Polizei mit Plakaten und einem Phantombild nach dem Täter. Quelle: Jessica Boesler (Archiv) / Polizei
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Die versuchte Vergewaltigung hatte sich am 5. November 2020 an der Bushaltestelle Immelmannstraße in Kiel-Holtenau abgespielt. Damals hatte die Polizei zunächst einen tätlichen Angriff gemeldet.

Lesen Sie auch: Mann schlägt 14-Jährige an Bushaltestelle

Inzwischen gehen die Kommissariate 6 und 11 der Kripo sowie die Staatsanwaltschaft jedoch von einem Vergewaltigungsversuch aus. Um den Täter zu fassen, geht die Polizei nun mit einem Phantombild an die Öffentlichkeit.

Versuchte Vergewaltigung in Kiel: Fahndungsplakate mit Phantombild werden aufgehängt

Am Freitagvormittag sollen vom Landeskriminalamt erstellte Fahndungsplakate mit einem Phantombild in den Kieler Stadtteilen Holtenau, Friedrichsort sowie der Wik und in der benachbarten Gemeinde Altenholz aufgehängt werden.

Die Staatsanwaltschaft Kiel stellt darüber hinaus eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für Hinweise in Aussicht, die zur Ermittlung des Täters führen.

14-Jährige wartete in Kiel-Holtenau auf den Bus, als der Mann sie ansprach

Die 14-Jährige hatte angegeben, am 5. November gegen 21.30 Uhr an der Haltestelle Immelmannstraße unweit der B503-Auffahrt auf den Bus Richtung Friedrichsort gewartet zu haben. Von der Kreuzung von Prinz-Heinrich- und Oskar-Kusch-Straße habe sich der Unbekannte genähert.

Daraufhin habe er sich neben sie gesetzt und in Englisch sowie einer weiteren unklaren Sprache nach einer Busverbindung gefragt. Der ersten Meldung im November zufolge saßen beide daraufhin mehrere Minuten nebeneinander.

Plötzlich der Angriff auf die Jugendliche

Plötzlich habe der Mann die 14-Jährige angegriffen, an ihren Armen ins Gebüsch gezerrt und ihr mehrfach ins Gesicht geschlagen. Weil sie sich heftig gewehrt habe, sei der Mann dann mit vermutlich blutender Nase Richtung Oskar-Kusch-Straße geflüchtet. Möglicherweise mit verletzten Händen.

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Das Mädchen musste zur Behandlung ins Krankenhaus. Eine Fahndung nach dem Täter blieb erfolglos, bis zum jetzigen Zeitpunkte konnte er außerdem nicht ermittelt werden.

DNA-Spuren vom Täter konnten sichergestellt werden

Kriminaltechnische Untersuchungen am Tatort haben allerdings inzwischen eine DNA-Spur ergeben, mit der es gelingen könnte den Täter einwandfrei zu identifizieren. Dafür setzen die Ermittelnden auf Hinweise der Kieler und Kielerinnen.

Das Phantombild des Täters wurde nach Hinweisen des Opfers erstellt: Der 14-Jährigen zufolge war der Mann 1,75 Meter bis 1,95 Meter groß und 18 bis 30 Jahre alt. Er habe ein südländisches Aussehen und kurze schwarze Haare gehabt.

Getragen habe der Mann eine schwarze Brille, einen Pullover mit hellen Streifen sowie eine dunkle, gesteppte Weste. Er sei unrasiert gewesen.

Polizei und Staatsanwaltschaft Kiel rufen Zeugen und andere Hinweisgeber auf, sich unter der Telefonnummer 0431/160-3333 zu melden.

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