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Kiel Offener Kanal eröffnet Digitalzentrum
Kiel Offener Kanal eröffnet Digitalzentrum
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06:00 17.12.2018
Von Martin Geist
Auch wenn noch so viel Technik im neuen Digitalzentrum drinsteckt, gaben Staatssekretär Oliver Grundei, Heiko Prodzinski vom Jobcenter, Karsten Schneider vom Landesverband der Volkshochschulen sowie Prof. Heidrun Allert vom Beirat des Offenen Kanals und dessen Leiter Peter Willers (von links) den Betrieb mit bewährtem Glockengeläut frei. Quelle: Martin Geist
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Davon abgesehen steckt natürlich ganz viel neuzeitliche Technik drin. Ein Schwerpunkt der künftigen Arbeit: Virtuelle Realität (VR) erleben und selbst gestalten. Acht bis zehn VR-Plätze kann der Offene Kanal jetzt anbieten, um Nutzer erst einmal mit dem Phänomen der künstlichen Wirklichkeit vertraut zu machen und sie dann in die Lage zu versetzen, ihre eigenen Wirklichkeiten zu gestalten. Was allerdings „nicht ganz trivial ist“, wie Kanal-Chef Peter Willers einräumte, als das Zentrum am Sonnabend offiziell eröffnet wurde. Die Experten seines Hauses sind nach seinen Angaben noch dabei, sich die nötigen Kompetenzen im Umgang mit der anspruchsvollen Software anzueignen. 

Viele Möglichkeiten im neuen Multifunktionsraum

Ansonsten ist in dem neuen Multifunktionsraum so ziemlich alles möglich, was mit Digitalem zu tun hat. 1,8 Kilometer Netzwerkkabel wurden verlegt, ein Teil der verarbeiteten Schrauben steckt in 62 neu angebrachten Netzwerkdosen, zudem gibt es 136 Meter Kabelkanäle, die bei Bedarf auch mit Glasfaserkabel gefüllt werden können. Das Digitalzentrum kann auf diese Weise für Produktionen und Seminare genutzt werden, dient als Portal für den Zugang ins Internet und in vielerlei andere vernetzte Systeme. Es ist Steuerungszentrale fürs eigene Haus, wer mag und hat, kann sogar sein Elektroauto dort aufladen.

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Volkshochschulen nutzen Schnittstelle

Insofern passt es bestens, dass der Landesverband der Volkshochschulen jetzt die Räume des Offenen Kanals für seine Servicestelle Digitalisierung nutzt. Damit tut sich laut Karsten Schneider, dem Direktor des VHS-Verbunds, „ein weites Spielfeld von Entwicklungsmöglichkeiten auf“. Unter dem Portal vhs.cloud gibt es jetzt schon Lehrmaterial für Dozenten, internetgestützte Kurse und Projekte wie „Smart democracy“, die sich mit den Folgen der Digitalisierung für die Demokratie auseinandersetzen.

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