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Kiel 56 Mietparteien, viele Interessen
Kiel 56 Mietparteien, viele Interessen
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09:45 13.05.2019
Von Karen Schwenke
Insbesondere in den Stadtteilen Gaarden und Mettenhof besitzt das Unternehmen, das derzeit bundesweit anhaltend in der öffentlichen Kritik steht, viele Wohnungen. Quelle: Simon Bierwald
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Davon wurden 54 Prozent vom Konzern als Modernisierung definiert, die mit rund zwei Euro pro Quadratmeter auf die Mieten umgelegt werden sollten. 46 Prozent der Investitionssumme wollte Vonovia auf eigene Kosten in die Sanierung stecken. Dies erklärte der Vonovia-Regionalleiter Nils Bartels den Mietern im Februar auf einer Mieterversammlung in der Kieler Vonovia-Zentrale in Mettenhof. „Dieses Haus ist auf jeden Fall instandsetzungsbedürftig“, waren sich die Mieter damals einig.

Ziel: Keine höheren Mieten

Sie organisierten erneut eine Mieterversammlung und wählten aus ihren Reihen drei Vertreter. Dieses Komitee erhielt den Auftrag, mit Vonovia in Verhandlungen zu treten. Zielsetzung war es, die Abwälzung der Modernisierungskosten auf die Mieten zu verhindern. Kritik an den Vonovia-Plänen äußerten auch Mieterverein-Geschäftsführer Carsten Wendt und die SPD-Landtagsabgeordnete Özlem Ünsal. Beide waren zur Versammlung erschienen. Vonovia bekräftigte im Februar hingegen, an den Plänen festhalten zu wollen, „denn es handelt sich bei dem Vorhaben um notwendige Modernisierungen, mit denen wir das Gebäude auf aktuellen Ausstattungsstand bringen“.

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