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Kiel Das koloniale Erbe wirkt nach
Kiel Das koloniale Erbe wirkt nach
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07:00 29.09.2016
Von Thomas Lange
Sklaverei - eine Schattenseite des Kolonialismus, hier in der dänischen Kolonie Christiansted auf Saint Croix. Quelle: Schifffahrtsmuseum
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Flensburg

Im 17. Jahrhundert gehörten die Inseln zu Dänemark-Norwegen, und Flensburger Reeder erhielten die Genehmigung zum Rohrzuckerhandel, was die Herstellung von Rum ermöglichte. Die kolonialen Aktivitäten sind ein besonderes Kapitel in der Stadtgeschichte und am Donnerstag Thema im Flensburger Schifffahrtsmuseum: Zusammen mit dem Landesnetzwerk Bündnis Eine Welt wird zum World Café eingeladen – eine Veranstaltungsreihe, die über das koloniale Erbe diskutiert. Dieses Mal erörtert Marco Petersen von der Dansk Centralbibliotek in einem Impulsvortrag den deutschen Kolonialismus und fragt, wie aus heutiger Sicht die damaligen Kolonialakteure moralisch beurteilt werden können und ob überhaupt heutige Maßstäbe herangezogen werden dürfen, um über Handlungen von Menschen aus anderen Epochen zu sprechen. Petersen wird unterschiedliche Standpunkte von Historikern und Philosophen erläutern und zur Diskussion stellen.

29. September, 19 Uhr: Flensburger Schifffahrtsmuseum, Schiffbrücke 39. Eintritt frei. Infos Tel. 0461/852970 und www.schifffahrtsmuseum.flensburg.de

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