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Kiel Wall of Death und Crowdsurfing
Kiel Wall of Death und Crowdsurfing
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13:01 18.07.2014
Von Olga Wanner
Die Botschafter der Jungen Bühne Janitor heizten dem Publikum am Sonnabend ordentlich ein. Quelle: Arne Eichberg
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Kiel

Hier blieb die Band zum Greifen nah - trotz der 'Wall of Death', einer inszenierten Massenkarambolage der Feiernden, waren jung und alt gut drauf und unverletzt. Als Botschafter der Jungen Bühne Kiel, haben Janitor im Rahmen der Städtepartnerschaft Kiel-Brest auf dem Les Petarades Festival gespielt. Zum Gegenbesuch werden Cheddar Costard aus Brest am Donnerstag die Junge Bühne beehren.

Foto: Das Publikum von Janitor beim Crowdsurfing.  (Foto Eichberg)

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Frontmann Stephan ist nicht bloß der Sänger, nein er ist auch der Entertainer der Band. „Applaus für unseren Sitzer", rief der Kopf der Kombo am Sonnabend und lobte damit einen Fan, der die Musik in einer entspannten Sitzposition am Rand der Bühne genoss. Die „Hausmeister“, das bedeutet der Name Janiotor aus dem Englischen übersetzt, lieben ihr Publikum und bedanken sich mit fliegenden Gratis-CDs. „Das ist keine Zugabe, wir fangen jetzt erst richtig an“, schrie Bassist Malte, nachdem die Band kurz hinter der Bühne verschwunden war. Die Energie der Menge war bis zum letzten Akkord auf dem Höchstlevel. Mit einem 'Bandselfie' beendeten Janitor einen grandiosen, ersten Kieler Woche Tag auf der Jungen Bühne Kiel.

Den Auftakt für den Sonnabend gaben K-System mit ihrem Musikal zum Anti-Mobbingfilm Summer of Dreams. Hauptdarstellerin Joyce Hildebrand gab auf der Bühne alles und verzauberte das Publikum mit ihrer eindrucksvollen Stimme.

Eine bunte Auswahl aus ganz unterschiedlichen Genren bietete die Kombo Mindwalker aus Eckernförde. Die Sänger Tim Crusius und Nels Müller sorgten für eine gute Stimmung am Nachmittag.

Etwas ruhiger wurde es dann beim melancholischen Set von Singer und Songwriter Jens Plöhn. Mit persönlichen Texten und akkustischen Klängen überzeugte der Hamburger am Sonnabend auf der Jungen Bühne das Publikum.

Im Anschluss rockte Newcomer Matt Chase die Bühne. Der gebürtige Lübecker versorgte die Zuhörer mit einem Potpourri aus unterschiedlichen Popsongs, die mit R&B und Reggae Elementen aufefrischt wurden.

Bei Goldmouth ließen die 70er Jahre grüßen. Die Gewinner des nationalen Schooljam Contests 2013 aus Heide kombinierten schroffe Gitarrenriffs á la Led Zeppelin oder Wolfmother mit massiven Hooklines und brachte die Bühnen zum beben.

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