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Kiel Kiel geht gegen Dauerparker in City vor
Kiel Kiel geht gegen Dauerparker in City vor
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21:22 17.03.2019
Von Heike Stüben
 Durch verstärkte Kontrollen von Dauerparkern auf Kurzzeitparkplätzen sollen die Kunden in der Altstadt leichter einen freien Parkplatz finden. Janine Streu von Kiel Marketing und Uwe König vom Förderkreis Kieler Altstadt weisen auch auf Parken.plus hin: Für Bus- oder Parktickets gibt's bei viele Einzelhändler Geld zurück. www.parken-plus.info Quelle: Matthias Masch
Kiel

„Die Einzelhändler in dem gesamten Bereich sind auf die Parkplätze mit begrenzter Parkdauer für potenzielle Kunden angewiesen. Doch schon morgens um 8, 9 Uhr sind oft alle Plätze belegt. Das können keine Kunden sein, weil die Geschäfte ja erst um 10 Uhr öffnen. Und um 16.30 Uhr sind die Plätze dann wieder frei“, sagt der Geschäftsführer vom Förderkreis Kieler Altstadt, Uwe König.

Er ist sicher, dass dort Beschäftigte aus den Büros dauerparken. „Wenn sie drei-, viermal im Monat erwischt werden, ist das immer noch billiger als ein Stellplatz im Parkhaus. Das kann man verstehen, aber die Leidtragenden sind die Kaufleute, die ohnehin stark unter Baustellen wie der am Holsten-Fleet leiden. Das Dauerparken auf Kurzzeit-Parkplätzen muss deshalb ein Ende haben.“

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Ticket nachlösen - keine Lösung!

König setzt deshalb auf das Versprechen der Stadt, nun regelmäßig die parkenden Fahrzeuge zu kontrollieren. Auch wer alle zwei Stunden ein neues Parkticket löst, soll nicht davonkommen. In vier Wochen wollen sich Stadtvertreter, Innenstadtleute und König erneut treffen und die Wirksamkeit der vereinbarten Maßnahmen prüfen.

Einigung im Aufsteller-Streit

Auch im Streit zwischen den Kaufleuten in der Küterstraße und der Stadt um die Aufsteller gibt es eine Einigung. Die Geschäftsleute hatten sich beschwert, dass sie – trotz der Beeinträchtigungen durch die Baustellen – für ihre Aufsteller eine Gebühr bezahlen sollen.

Jetzt sollen alle Gewerbetreibenden und Gastronomen in der Innenstadt von der Einigung profitieren: Für ein Jahr will die Stadt dort auf die Gebühren für Aufsteller verzichten. Der Förderkreis Kieler Altstadt begrüßt die Maßnahmen ausdrücklich.

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