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Kiel Wasserschutzpolizei untersucht havarierten Frachter "Celtic Freedom"
Kiel Wasserschutzpolizei untersucht havarierten Frachter "Celtic Freedom"
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12:34 10.02.2020
Von Frank Behling
Der Frachter "Celtic Freedom" wurde von dem Schlepper "Bülk" im Sturm am Sonntag aus dem Sperrgebiet geschleppt. Quelle: Frank Behling
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Kiel

Der Kieler Notfallschlepper "Bülk" hat am Sonntag die Strandung am Skagerrakufer in Friedrichsort verhindert. Zuvor war der 90 Meter lange Frachter "Celtic Freedom" auf der Reede vor Holtenau im Sturm ins Driften geraten. Der in Großbritannien registrierte Frachter hatte zudem einen Maschinenausfall. Deshalb konnte sich das Schiff aus eigener Kraft nicht bewegen.

Frachter trieb ins Sperrgebiet

Die von der Besatzung geworfenen Anker konnten das 4400 Tonnen verdrängende Schiff in den Orkanböen nicht auf Position halten. Da der Frachter gegen 17 Uhr in ein Sperrgebiet der Bundeswehr getrieben wurde, rückte der Notschlepper an.

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Die "Bülk" zog das Schiff zunächst zurück auf die Reede. Dort kam dann auch der Schlepper "Falckenstein" dazu. Die beiden Schlepper brachten den Havaristen am Abend zur Lindenau Werft.

Weitere Schäden sind unklar

Dort begann am Montag die Wasserschutzpolizei mit der Untersuchung der Maschine und der Befragung der Seeleute. Ob bei der Havarie auch die Messanlage der Bundeswehr im Sperrgebiet vor dem Skagerrakufer beschädigt wurde, ist noch unklar.

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