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Kiel WSA: „Der Tiessenkai bleibt“
Kiel WSA: „Der Tiessenkai bleibt“
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16:44 06.06.2019
Von Karina Dreyer
280 Meter ist der Tiessenkai lang, auf ihm flanieren Spaziergänger, an seiner Seite machen im Sommer die Traditionssegler fest Quelle: Karina Dreyer
Kiel

280 Meter ist der Tiessenkai lang, auf ihm flanieren Spaziergänger, an seiner Seite machen im Sommer die Traditionssegler fest, vom Restaurant aus ist die Kanalschifffahrt hautnah zu erleben. Ein Idyll, das sich die Kieler erhalten wollen. Und das sieht das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Kiel-Holtenau (WSA) genauso, auch wenn der Fokus ein anderer ist. „Wir haben nur die Aufgabe, den Nord-Ostsee-Kanal als leistungsfähige, internationale Wasserstraße zu betreiben“, so Visser. Der Tiessenkai werde als Schutzhafen nicht mehr genutzt, sei aber eine Ufersicherung, „die wir behalten und nicht verkaufen wollen“.

WSA würde Wasserfläche gerne verpachten

Gerne würde das WSA aber die Wasserfläche vor dem Tiessenkai an einen Verein, die Stadt oder Privatpersonen verpachten, damit es sich nicht um den kompletten Betrieb, zu dem unter anderem das Kassieren der Liegegebühren gehört, kümmern muss. Möglich macht das eine Allgemeinverfügung, die seit dem 1. Juni den Betrieb regelt. Eine positive Veränderung hat das fortan zur Folge: Möglich ist der Personenumschlag. Skipper bräuchten zukünftig keine Ausnahmegenehmigung mehr für ihre Gäste. Die Schiffe dürfen auch weiterhin maximal zehn Tage am Tiessenkai liegen. Weiterhin verboten bleibe allerdings der Umschlag von Treibstoff.

Sportbootliegestelle an der Kanalstraße bleibt

Auch die Sportbootliegestelle an der Kanalstraße wird bleiben, Boote dürfen hier bis zu vier Tage festmachen. Die Liegestelle muss auch bleiben, denn „Sportboote dürfen nachts nicht den Kanal befahren und brauchen einen Liegeplatz davor“, so Visser. Weichen muss der ehemalige Steg für Küstenmotorschiffe, kurz Kümo-Steg genannt, der durch Hochwasser stark beschädigt wurde und auch nicht mehr von der Bundesbehörde gebraucht wird. Die Liegestelle für Mitarbeiter des WSA wird auch bis Ende des Jahres komplett zurückgebaut, um Platz für die Arbeiten an der kleinen Schleuse zu schaffen.

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