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Kiel Rettungsschwimmer werden in NRW gebraucht: Wasserwacht schränkt Dienst in Kiel ein
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Wasserwacht schränkt Dienst in Kiel ein - Rettungskräfte werden in NRW im Hochwasser-Gebiet gebraucht

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15:30 16.07.2021
Von KN-online (Kieler Nachrichten)
Mindestens 106 Tote hat das schwere Unwetter über NRW und Rheinland-Pfalz gefordert. Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten wie hier in Erftstadt (links) braucht das Deutsche Rote Kreuz jede Hand. Für Kiel bedeutet das: Der Strand in Schilksee ist nicht bewacht.
Mindestens 106 Tote hat das schwere Unwetter über NRW und Rheinland-Pfalz gefordert. Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten wie hier in Erftstadt (links) braucht das Deutsche Rote Kreuz jede Hand. Für Kiel bedeutet das: Der Strand in Schilksee ist nicht bewacht. Quelle: David Young/dpa | Ulf Dahl
Kiel

Das Hochwasser im Westen von Deutschland wirkt sich auf die Strände an der Ostsee aus: Die Kieler Bäder müssen in der kommenden Woche den bewachten Strandbereich in Schilksee einschränken.

Voraussichtlich von Montag bis Freitag ist der Strand in Schilksee nur vom Olympiazentrum bis zur Wache 2 (beim Strandgrill) bewacht. Weiter in Richtung Falckenstein wird ohne Aufsicht gebadet.

Die Kieler Bäder bitten deshalb alle Strandgäste – in Schilksee wie in Falckenstein – immer auf die Beschilderung und die Flaggensignale der Wasserwacht zu achten.

Die Rettungsschwimmer des DRK aus anderen Bundesländern, die normalerweise den Sommer über in Kiel aushelfen, werden im Kampf gegen die Hochwasserfolgen in ihrer Heimat gebraucht. Die Wasserwacht kann unter der Woche deshalb nicht mehr am gesamten Schilkseer Strand auf die Badenden in der Kieler Förde achten.

Hochwasser-Katastrophe: Bundeswehr unterstützt bei der Rettung

Bei der Bewältigung der Hochwasser-Katastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz helfen mittlerweile auch rund 900 Soldatinnen und Soldaten. Die Rettung von Menschenleben stehe dabei im Vordergrund, die Bundeswehr unterstütze aber auch mit „helfenden Händen“ und Material, teilte die Streitkräftebasis am Freitag in Bonn mit.

Bis Freitagnachmittag wurden 103 Tote gezählt - in Rheinland-Pfalz kamen nach offiziellen Angaben mindestens 60 Menschen ums Leben, in Nordrhein-Westfalen waren es 43. Und in beiden Bundesländern wurden noch viele Menschen vermisst. Ihre Zahl war unklar, in Rheinland-Pfalz waren es am Freitagmorgen noch knapp 100 Personen.

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