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Kiel Wer tritt gegen Ulf Kämpfer an?
Kiel Wer tritt gegen Ulf Kämpfer an?
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10:42 11.05.2019
Applaus vom fairen Verlierer: Beim KN-Poetry-Battle setzte sich Florian Hacke (re.) gegen Oberbürgermeister Ulf Kämpfer durch. Quelle: Frank Peter
Kiel

Bei der Premiere des KN-Poetry-Battle, eingebettet in die Kieler-Woche-Poetry-Slams, unterlag Kämpfer noch knapp Poetry-Slammer Florian Hacke – das Applaus-O-Meter schlug bei Schleswig-Holsteins Landesmeister im Poetry-Slam etwas stärker aus. Der OB nahm’s sportlich und kündigte bereits die Revanche an: „2018 musste ich mich noch knapp geschlagen geben. Doch Aufgeben gilt nicht, auch 2019 trete ich wieder an.“ Jetzt fehle nur noch eine Gegnerin oder ein Gegner. „Ich bin mir sicher: Es wird viele großartige Texteinsendungen geben. Denn Kiel ist kreativ – besonders, wenn es um die Kieler Woche geht“, sagte Kämpfer.

Text muss bestimmte Worte enthalten

Wer sich für das Zeitungsbattle bewerben möchte, muss zunächst einen Text mit maximal 2000 Zeichen schreiben. Dieser muss die Worte „125. Kieler Woche“ sowie „Kieler Nachrichten“ enthalten. Der fertige Text kann dann bis zum 2. Juni auf kn-online.de hochgeladen werden. Anschließend bewertet eine Jury, bestehend aus Mitgliedern des Veranstalters des Poetry-Slams und Mitarbeitern der Kieler Nachrichten, alle Einsendungen und kürt den Sieger. Und dieser hat die Wahl: Entweder trägt er seinen Text selber am Dienstag, 25. Juni, um 20 Uhr, auf der Jungen Bühne im Ratsdienergarten vor traditionell Tausenden Zuschauern vor – oder Slam-Profi Björn Högsdal übernimmt seinen Part.

Eine persönliche Liebeserklärung an Kiel

Diese Wahl hat der Bürgermeister nicht, der im vergangenen Jahr mit einer ziemlich persönlichen Liebeserklärung an die Landeshauptstadt viele Zuschauer mit Zeilen wie dieser auf seine Seite zog: „Mein Kiel, Sailing-City, sometimes ugly, sometimes pretty.“ Battle-Gegner Hacke war da manchmal deutlicher: „Wo Möwen tags auf Kinder scheißen, nachts wie welche schreien, wo man ab 17 Grad beschwört: Das muss der Sommer sein.“ Und auch die Zweit- und Drittplatzierten des Leserwettbewerbs gehen nicht leer aus: Sie gewinnen jeweils zwei Karten für einen Poetry-Slam ihrer Wahl in Kiel.

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Von Jan von Schmidt-Phiseldeck

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