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Kiel Nächste Vollsperrung in Kiel
Kiel Nächste Vollsperrung in Kiel
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10:42 11.07.2019
Von Niklas Wieczorek
Am Werftbahnkreisel in Kiel stehen am kommenden Wochenende intensive Asphaltierungsarbeiten an: Die Straße wird zum größten Teil gesperrt. Quelle: Ulf Dahl
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Kiel

Neuen Asphalt braucht der Kreisel an der Werfstraße in Kiel: Deshalb muss er dicht gemacht werden, was von Sonnabend, 13. Juli 2019, bis Montag, 15. Juli 2019, andauern soll. Der übliche Weg stadtauswärts von der Gablenzbrücke zur Hörn, zum Norwegenkai, HDW, Karlstal und ins Gaardener Zentrum ist also unmöglich, auch stadteinwärts ist die Querung des Kreisels – außer für Fußgänger und Radfahrer – nicht drin. Mit Umleitungen versucht die Stadt den Verkehr geschmeidig zu halten:

Vollsperrung Werftstraße

Das sind die Änderungen

  • Die Bushaltestelle "KVG Verwaltung Werfstraße" wird nicht bedient. Auch vom "KVG Betriebshof Werftstraße" können die Busse nicht wie üblich ins Karlstal abbiegen. Die genauen Linienverläufe finden Sie hier, auf der Seite der KVG.
  • Apropos Karlstal: Hier wird die stadteinwärts führende Fahrbahn geteilt, damit auch stadtauswärts gefahren werden kann.
  • Von Süden auf den Kreisel zu geht es nur bis zur Jet-Tankstelle beziehungsweise Penny-Markt.
  • Von Norden geht es nur zur Gablenzbrücke Richtung Innenstadt. Von dort stadtauswärts geht es zur Preetzer Straße und Ostring weiter. Wer sich auskennt, sollte weiträumig umfahren.

Warum muss die Maßnahme jetzt sein? "Wir haben das abgestimmt mit der KVG, da sie gerade ihren Betriebshof umbaut", sagt Jörg Reimers vom Tiefbauamt. Es sei auf Sicherheitsbestimmungen Rücksicht zu nehmen: Die Arbeiten seien nur unter Vollsperrungen möglich. "Wir machen uns schon Gedanken", bekräftigt er, dass Baustellen nicht wahllos eingerichtet werden.

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Interaktive Karte: Vollsperrung Werftstraße und Umleitung

Auch Grondke fordert Landes-Baustellenkoordinator

"Wir haben insgesamt zehn laufende Baustellen im Moment", sagt Baudezernentin Doris Grondke – von unterschiedlicher Art und Komplexität. Der Sommer und die Ferien seien nun einmal der ideale Zeitraum für Bauarbeiten und Sperrungen, weil weniger Pendler getroffen werden, ist man sich in der Verwaltung einig. Dass in den vergangenen Wochen aber einige Baustellen schlecht mit anderen Maßnahmen, Sperrungen oder auch der Bahn koordiniert schienen, scheint nicht ganz von der Hand zu weisen. 

Dezernentin weist Kritik aber zurück

Zumindest schließt sich Grondke (parteilos) einer Forderung der SPD-Landtagsfraktion an, einen SH-Baustellenkoordinator einzusetzen. "Diese Aufgabe müsste sich das Land auf die Fahne schreiben", so die Dezernentin. "Wenn die Bahn nicht fährt, haben wir als Stadt da keinen Einfluss drauf." Kritik, auch aus der Opposition im Kieler Rat, die Kommunikation der Maßnahmen und Sperrungen sei ausbaufähig, weist Grondke zurück.

In kommunalen Programmen würden die Aktionen in den zuständigen Gremien rechtzeitig kommuniziert und auch transparent gemacht. Das gelte auch für Bürger auf der Homepage der Stadt oder Stadtteile, wie für das vor der Kieler Woche mit Sperrungen hadernde Wellsee. „Wir versuchen, alles logistisch miteinander zu vernetzen", sagt Grondke.

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