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Kiel Autos müssen draußen bleiben
Kiel Autos müssen draußen bleiben
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00:35 16.06.2014
Von Günter Schellhase
Die Hinweisschilder zeigen es: Die Kieler Woche steht vor der Tür. Quelle: hfr
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Kiel

Die Polizei entscheidet, ob an einzelnen Tagen auf die Vollsperrung verzichtet werden kann. Auch die Kiellinie kann bei hohem Verkehrsaufkommen aus dem Norden ab der Koesterallee dicht gemacht werden.

  Vom Schlossgarten zur Kiellinie wird es abends eng, wenn am Ostseekai Konzerte locken oder Fußballspiele übertragen werden. Aus diesem Grund wird der Düsternbrooker Weg zwischen Prinzengarten und Reventlouallee ab 18 Uhr abgeriegelt (Donnerstag wegen Fußball bereits ab 16 Uhr). Anders als in den vergangenen Jahren ist die Kiellinie zwischen Carl-Loewe-Weg und Koesterallee nicht als Einbahnstraße in Richtung Norden ausgewiesen. Sollten die Besucher mit Pkw von Norden aus zur Kieler Woche fahren und das Verkehrsaufkommen zu hoch sein, will die Stadt schon ab der Koesterallee den Verkehr nach Düsternbrook umleiten.

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 Hoher Parkdruck wird dann in dem Villenviertel herrschen. Das Ordnungsamt setzt während der Kieler Woche keine Kontrollschwerpunkte, hat aber die Urlaubszeiten so terminiert, dass sämtliche Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Auch in Schilksee wird der Parkraum überwacht, weil viele Besucher der Segelregatten den Weg von den Salzwiesen zum Hafenvorfeld scheuen und ihre Autos in den Straßen des Stadtteils abstellen – und dabei oftmals andere behindern.

 Straßen und Parkplätze werden zu Veranstaltungsflächen umgestaltet: Ab heute wird die Fleethörn zwischen Rathaus und Asmus-Bremer-Platz gesperrt. Die Fußgängerzone wird ab Dienstag, 21 Uhr, auf Holstenbrücke, Berliner Platz und Wall/Bootshafen ausgedehnt. Nur Linienbusse dürfen diesen Bereich durchfahren. Zum Holstenbummel am Sonnabend, 21. Juni, sollten die Besucher nicht mit dem Pkw anreisen. Ab 14 Uhr ist die Innenstadt für den Verkehr komplett abgeriegelt. In der Andreas-Gayk-Straße zwischen Schevenbrücke und Hafenstraße werden Behindertenparkplätze eingerichtet.

 Zur Sicherheit der Fußgänger im Bereich Bahnhofskai/Hörn gilt ab Freitag, 20. Juni, jeweils von 15 bis 2 Uhr Tempo 30 in der Kaistraße zwischen Raiffeisenstraße und Gablenzbrücke. Wenn es dort zu voll wird, kann die Polizei die Straße sogar sperren. Da rund um den Bahnhof viele Fußgänger unterwegs sind, dürfen nur Busse, Taxen, Radfahrer und Lieferverkehre durch die Raiffeisenstraße fahren. Auf dem Parkplatz unter der Gablenzbrücke wird ein Bereich der Hörn-Bühne aufgebaut. Daneben wird die Adolf-Westphal-Straße aus Sicherheitsgründen zur Einbahnstraße in Richtung Sozialministerium.

 Weitere Regelungen: Wegen des hohen Verkehrsaufkommens am Olympiazentrum Schilksee gilt auf der Fördestraße ab Donnerstag, 19. Juni, Tempo 50 zwischen Funkstellenweg und Seestraße. Für Besucher der Balloon Sail wird in der Eckernförder Straße in beiden Fahrtrichtungen die rechte Spur als Parkstreifen eingerichtet. Der Wilhelmplatz ist ab Montag, 16. Juni, gesperrt, weil dort die Rüst- und Kühlfahrzeuge der Kieler-Woche-Stände abgestellt werden. Radfahrer müssen in den Fußgängerbereichen Kiellinie und Willy-Brandt-Ufer ihren Drahtesel schieben. Die Bergstraße ist am 29. Juni ab 6 Uhr nur für Seifenkisten frei.