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Eckernförde Frank will einen Masterplan für Gettorf
Lokales Eckernförde Frank will einen Masterplan für Gettorf
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07:01 19.09.2018
Von Cornelia Müller
11. Juni 2018: Gerade ist Hans-Ulrich Frank (CDU, rechts im Bild) von allen Gemeindevertretern zum Bürgermeister von Gettorf gewählt worden. Quelle: Cornelia D. Mueller
Gettorf

"Wir brauchen einen Ortsentwicklungsplan, müssen ausloten, wo wir hin wollen", sagte der frühere Journalist und Manager in dem Zeitungsgespräch. Seit dem 11. Juni 2018 ist Frank Bürgermeister von Gettorf.

Bei der Kommunalwahl im Mai hatte seine Partei, die CDU, die meisten Stimmen bekommen. Alle Gemeindevertreter der vier Fraktionen hatten ihn in der konstituierenden Sitzung zum Nachfolger von Jürgen Baasch (SPD) gewählt.

Gettorf soll bald die Grundsatzentscheidungen treffen

"Wir müssen ausloten, wie viele Bürger wir werden wollen", legte Frank dar. Wollen wir eine Stadt zwischen Kiel und Eckernförde sein? Oder bescheiden wir uns mit einem gerade noch dörflichen Dasein? Diese Grundentscheidungen müssen bald getroffen werden."

In seiner 100-Tage-Bilanz betonte er auch, die neue Aufgabe mache ihm trotz großer Arbeitsbelastung "ungeheuren Spaß". Sein Leben spiele sich gerade "zwischen Kita und Klärwerk mit allen Facetten des Lebens in der Mitte ab".

"Der Kontakt zu den Bürgern ist inzwischen intensiv"

Frank: "Grundsätzlich darf das Ehrenamt aber nicht immer den ganzen Tag beanspruchen. Ich werde tageweise Schwerpunkte setzen, wenn ich Hauptamtliche und Bürger weitgehend angehört habe." Und wie klappt der Kontakt zu den Bürgern?

"Der ist intensiv und meist erfreulich. Die meisten Leute sind sogar bereit, sich einzubringen." Dennoch sei er ab und zu erstaunt: "Manche erwarten bei jeder Kleinigkeit, dass sie sofort erledigt wird. Wenn Abfall herumliegt, kann man auch mal zupacken. Noch sind wir ein Dorf und eine Gemeinschaft."

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