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Eckernförde Grundsteuer bringt zehn Millionen Euro
Lokales Eckernförde Grundsteuer bringt zehn Millionen Euro
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06:00 11.02.2019
Von Tilmann Post
Für Immobilien fällt in den Kommunen die Grundsteuer B an. Über die Höhe entscheiden Städte und Gemeinden per Hebesatz selbst. Quelle: Holger Hollemann
Eckernförde

Schwergewicht in der Region ist die Stadt Eckernförde. Sie erwartet im laufenden Jahr Grundsteuereinnahmen von knapp 3,2 Millionen Euro. „Die Grundsteuer als Einnahmequelle ist wichtig, weil sie verlässlich ist“, sagt Bürgermeister Jörg Sibbel (CDU).

Ob das mit der vom Bundesverfassungsgericht angemahnten Reform so bleibt, muss sich noch zeigen. Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) ist zumindest zuversichtlich. „Ich vertraue darauf, dass die Städte und Gemeinden die Reform der Grundsteuer nicht dazu nutzen, um die Einnahmen zu erhöhen“, sagte sie zuletzt im KN-Interview.

Gemeinden bestimmen Grundsteuer-Höhe selbst

Die Grundsteuer B gilt für alle Grundstücke, die nicht land- oder forstwirtschaftlich genutzt werden. Sie hat vor Ort deshalb einen so hohen Stellenwert, weil die Erträge in den Gemeinden bleiben und sie selbst über die Höhe bestimmen können – je nachdem, welchen Hebesatz die Kommunen festlegen. „Für uns ist das Verfahren relativ einfach. Das Finanzamt nimmt die Bewertung vor und teilt uns den Grundsteuer-Messbetrag mit. Auf den wenden wir dann den Hebesatz an“, erklärt Gunnar Bock, Amtsdirektor des Amtes Schlei-Ostsee.

Folgen für Immobilieneigentümer

Soll die Grundsteuer-Summe auch nach der Reform gleich bleiben, müssen die Gemeinden reagieren. „Wenn sich die Messbeträge ändern, müssen wir die Hebesätze angleichen“, so Bock. Für Immobilieneigentümer wird das Folgen haben. „Wenn eine Gemeinde die Einnahmen aufkommensneutral gestalten möchte, werden einige mehr und andere weniger bezahlen müssen als vorher“, erklärt der Amtsdirektor.

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