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Eckernförde 29 Mofateams gaben richtig Gas
Lokales Eckernförde 29 Mofateams gaben richtig Gas
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09:52 02.06.2019
Von Rainer Krüger
Ordentlich was los: 29 Teams in vier Klassen gaben beim 14. Mofarennen in Revensdorf Gas. Quelle: Rainer Krüger
Revensdorf

Beim Stelldichein der Mofafans ging es dabei um eins: In drei Stunden sollten auf dem Feld möglichst viele Runden gedreht werden. „Dieses Jahr wächst auf dem Feld kein Getreide, sondern Gras. Deshalb konnten wir die Strecke etwas anspruchsvoller anlegen als sonst“, verriet Hauptorganisiator Rüdiger Hein. Der 53-jährige Initiator ist der Motor des Mofarennens. Neu war eine Sprungrampe. Auch Steilkurven gab es auf der gut einen Kilometer langen Querfeldein-Strecke.

Besonders an dieser Auflage: Erstmals absolvierte auch Rüdiger Hein selbst das Mofarennen. Auf 75 Runden brachte er es mit Teampartnerin Sandra Peschke (37). „Wir waren 2018 schon am Start. Doch damals hatte ich eine gerade genähte Handverletzung. Sie brach im Laufe des Rennes wieder auf, so dass wir abbrechen mussten“, erinnerte sie sich. So holten beide am Sonnabend auf Peschkes Zündapp CS 25 nach, was 2018 nicht beendet werden konnte. Auch neue Pannen konnten sie nicht stoppen. „Uns ist der Gaszug gerissen. Das hat zehn Minuten Zeit gekostet“, bilanzierte Hein. Da also noch Luft nach oben ist, wollen beide 2020 wieder als Team fahren. Dafür nimmt Peschke eine lange Anreise im Kauf. „Ich komme auf Erwitte in Nordrhein-Westfalen. Dort fahre ich auch Rennen und habe nach Neuem gesucht. Über Facebook kam der Kontakt nach Revensdorf zustande“, berichtete sie.

1640 Runden gefahren

450 Kilometer lang war Peschkes Anreise im Wohnmobil. Doch schafften die 29 Teams mit insgesamt 1640 Runden mehr Strecke. Jedes Team hatte laut Reglement drei Stunden und drei Runden Zeit, sich auf dem Acker fahrerisch auszutesten. Am besten lief beim Duo mit dem Teamnamen Zeltverleih Hein Krampe. Marcus Hein (29) – Neffe und Helfer des Organisators - und Marius Batschkun (28) schafften 96 Runden. Für den Tagesrekord heimsten sie den Preis in der Klasse Mokick-Freestyle ein. Zugelassen beim Rennen sind Zweiräder mit maximal 50 Kubikzentimeter Hubraum. Als Obergruppen werden Mockicks und Mofas unterschieden. Da sie in die Bauarten Klassik und Freestyle unterteilt sind, gab es Siegerehrungen in vier Klassen. Batschkun erhielt noch den Sonderpreis für die schnellste Runde. Für sie brauchte er 1:45,462 Minuten.

Das Mofarennen endete stimmungsvoll. „Alle zwei Jahre feiern wir eine Abschlussparty mit Live-Musik“, so Rüdiger Hein. So klang das Rennen mit Musik der Deep-Purple-Cover-Band „Child in Time“ und Folk der Gruppe „The Baltic Scots“ aus.

Der Shuttle über den Nord-Ostsee-Kanal als Ersatz für die gesperrte alte Levensauer Hochbrücke war ein Erfolg. Um so bitterer trifft die Neuwittenbeker, dass der Autokraftbus 4810 über den Kanal kaum noch in Levensau hält – bis September. Wer kein Auto hat und nicht radelt, muss nach Kiel wandern.

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