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Eckernförde Über 9000 Euro Erlös für Förderverein
Lokales Eckernförde Über 9000 Euro Erlös für Förderverein
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21:18 24.02.2019
Von Rainer Krüger
Ein Schnäppchen machte Besucherin Annika Lüdtke aus Büdelsdorf in der Halle an der ehemaligen Mülldeponie beim AWR-Flohmarkt. Für 27 Euro kaufte sie einen Karton voller Spielsachen für ihren einjährigen Sohn Max. Quelle: Rainer Krüger
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Alt Duvenstedt/Eckernförde

Etwa 2000 Besucher sorgten nach Angaben des Vorsitzenden Ulf Ratje für einem regen Umsatz mit gut erhaltenem Material von den Recyclinghöfen der Abfallwirtschaft Rendsburg-Eckernförde (AWR). Ein 45-köpfiges Helferteam des Klubs agierte beim Benefiz-Handel als Verkäufer und Ordner. Vereine können sich bei der AWR als Partner für die seit März 2015 laufenden Flohmärkte bewerben. Die Kooperation ist begehrt. "Es gibt eine Warteliste“, erklärte AWR-Koordinatorin Irene Husser.

Nicht nur Mitglieder und deren Unterstützer waren im Einsatz. Auch Grundschulleiterin Sabine Herrmann und fünf weitere Lehrer packten von 9 bis 13 Uhr mit an. „Bei einer so großen Chance, Geld einzunehmen, sind wir natürlich dabei“, erklärte Herrmann. So schaffte es der nur 40 Mitglieder zählende Verein, mit dieser großen Helferstärke anzutreten. „Wir haben nicht nur Geld eingenommen, sondern auch den Teamgeist der Schulgemeinschaft gestärkt“, sagte Ratje.

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Geld fließt in Musikprojekt

Wie das Geld angelegt wird, ist schon klar. „Ende des Schuljahrs 2019/20 planen wir ein einwöchiges Musikprojekt. Alle Kinder sollen dabei in einer Schlussaufführung musizieren“, so Ratje. Was dann noch übrig bleibt, wird in die schon laufende naturnahe Umgestaltung des Schulhofes für die derzeit 160 Kinder gesteckt.

Mit Sicherheit förderlich fürs Geschäft war der Sonnenschein, der für gute Laune sorgte. Doch auch die Chance auf ein Schnäppchen lockte Besucher. Einen guten Kauf machte nach eigener Ansicht Annika Lüdtke. "Für einen Karton voller Spielsachen habe ich nur 27 Euro bezahlt", berichtete sie zufrieden von einem Geschäft kurz vor Handelsschluss. Ihren einjährigen Sohn Max wird das noch freuen, denn der bekommt das Spielzeug.

Rainer Krüger 24.02.2019
23.02.2019