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Eckernförde Alte Schule wie "ein Stück Heimat"
Lokales Eckernförde Alte Schule wie "ein Stück Heimat"
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12:00 31.12.2018
Von Rainer Krüger
Das Treffen des ehemaligen Isarnwohld-Abiturienten ließ auch Thomas Thee zwölf Jahre nach der Hochschulreife wieder nach Gettorf kommen. Dort ließ er mit seiner ehemaligen Geschichtslehrerin Silke Schuppenhauer Erinnerungen aufleben.
Gettorf

Lehrerin Silke Schuppenhauer konnte sich von Herzen freuen. Denn von ihrem Ex-Schüler Thomas Thee (31) gab es nur Gutes zu hören. Was Thee erzählte, ging über die üblichen Informationen zum beruflichen Werdegang hinaus. „2017 habe ich eine Spenderniere bekommen“, berichtete er über das Ende von zehn Jahren als Dialysepatient. Thee gehört zum Abijahrgang 2006 – dem ersten an der Isarnwohld-Schule. Von seiner Erkrankung wusste Schuppenhauer schon, als sie ihn noch in Geschichte unterrichtete.

„Es ist ein neues Leben“, erklärte Thee. Eine Folge: Er hat Energie sich neben seiner Arbeit im Kieler Landwirtschaftsministerium kommunalpolitisch zu betätigen. Nach der Kommunalwahl am 6. Mai wurde er für die CDU zum stellvertretenden Bürgermeister von Tüttendorf. Sein Engagement wunderte die Organisatorin und Oberstufenleiterin nicht. „Er interessierte sich schon damals für gesellschaftliche Entwicklungen“, sagte sie.

Terminverlegung wegen des Handballspiels

Thee war als einziger aus seinem Jahrgang der älteste Ehemalige. Die Jüngsten waren dank G8 18 Jahre alt. Als Abiturientinnen dieses Jahres tauschten sich Louise Hinzmann und Frauke Tittel aus. Während letztere eine Ausbildung absolviert, schnuppert Hinzmann Uni-Luft. Bei den vielen neuen Eindrücken kam Louise Hinzmann die Schule auch wie „ein Stück Heimat“ vor.

Es war die achte Auflage des Treffens in der Schul-Cafeteria. Auffällig war die relativ geringe Besucherzahl. Sonst kamen um die 100 Ehemalige. Schuppenhauer konnte sich das nur mit dem Verlegen des Termins erklären. „Normalerweise startet das Treffen am 27. Dezember um 18 Uhr. Wegen des Handballspiels des THW Kiel gegen die Rhein-Neckar Löwen am Donnerstag haben wir es diesmal verlegt“, erläuterte sie.

Traditionell zum Jahreswechsel wird der Rummelpott herausgeholt, um mit viel Krach die bösen Geister zu vertreiben. Dazu gehören die typischen Lieder "Fru, maak de Dör op!" und "Ick bin een armen König". Die Familie Harfenmeister aus Holtsee kennt die Texte noch. Am Silvesterabend geht es los.

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