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Eckernförde Aktivregion fördert Treibseldüne in Noer
Lokales Eckernförde Aktivregion fördert Treibseldüne in Noer
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07:46 26.04.2018
Barrierefreier Strandzugang, Fahrradabstellzentrum, Beschilderung und Sanitärgebäude: Die Gemeinde Schwedeneck möchte ihre touristische Attraktivität weiter steigern. Quelle: Jan Torben Budde
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Schwedeneck

Zunächst stellte Boris Hepp den Antrag aus Schwedeneck vor. Es gehe um die „Ertüchtigung und Modernisierung der touristischen Infrastruktur“ in der Gemeinde. „Ganz viele Leute hatten ganz viele Ideen“, schilderte der Kommunalpolitiker den Prozess.

Es wurden Anregungen von Bürgern gesammelt, eine Prioritätenliste erstellt. Daraus entstand dem Touristikausschuss-Mitglied zufolge ein Gesamtkonzept. Zunächst sollen laut Hepp kurzfristige Projekte realisiert werden, wie etwa Badestege, ein Sanitärgebäude, ein barrierefreier Strandzugang, ein Fahrradabstellzentrum, Hinweisschilder, Ausbau und Ertüchtigung des Wanderwegenetzes oder Schautafeln.

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Info-Point für Küstenschutz und Klimawandel geplant

Die Gemeinde Noer bekommt Fördermittel für eine Treibseldüne und einen Info-Point zu Küstenschutz und Klimawandel. „Es geht um die Stabilisierung des Strandes“, erläuterte der pensionierte Küstenforscher Horst Sterr. Eine Treibseldüne aus Seegras, Algen und Sand eignet sich nach seiner Darstellung als Puffer gegen die Wellenergie.

Der 70-Jährige hat die Noerer Küste in Sachen Erosion unter die Lupe genommen. „Nach dem Bau der Düne ist der Strand besser geschützt“, so der Gettorfer. Die Pläne sehen eine 50 bis 100 Meter lange Anlage am Noerer Strand vor – und zwar beim Campingplatz. Die Treibseldüne soll durch besagten Info-Point, ein Umweltbildungsangebot für unterschiedliche Alters- und Zielgruppen, ergänzt werden. Denn Sterr betrachtet die Anlage als außerschulischen Lernort.

Gläserne Imkerei in Boklund als Bildungsangebot

Über einen Geldsegen freute sich auch Anette Hollenbach, die eine Imkerei in Boklund – ein Ortsteil von Owschlag – betreibt. „Ich möchte den Menschen die Faszination für Bienen nahe bringen“, sagte sie bei ihrer Präsentation. Ihre Pläne sehen eine „Gläserne Imkerei“ vor, wo Kinder und Erwachsene sich von der Honiggewinnung ein Bild machen können.

Ihr schwebt vor, zugleich ein Ausflugsziel und Bildungsangebot zu etablieren. So sprach Anette Hollenbach unter anderem von Mitmachaktionen, kulinarischen Events und der Förderung regionaler Produkte. Geplant ist der Bau von Schleuder-, Besucher und Seminarräumen sowie das Anlegen eines Schaugartens mit Bienenlehrpfad und Blütenwiese.

Von Jan Torben Budde

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