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Eckernförde Erste Schritte Richtung Gewerbegebiet
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18:44 15.11.2017
Von Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Die Gemeinde Altenholz prüft die Entwicklung von Gewerbeflächen im Ortsteil Knoop. Zunächst geht es nur um die kleinere Fläche, auf der es auch Pachtgärten gibt. Für das Gelände der ehemaligen Standortschießanlage soll das Gutachten des Denkmalschutzamtes abgewartet werden. Quelle: Kerstin v. Schmidt-Phiseldeck
Altenholz

Schon in der Einwohnerfragestunde war ein mögliches Gewerbegebiet „am Kanal“ Thema. Altenholz interessiert sich neben der etwa 3,8 Hektar großen eigenen Fläche auch für das ehemalige Schießplatzgelände, das etwa 23,6 Hektar groß und derzeit an einen Landwirt verpachtet ist. Das Gelände gehört dem Bund, Altenholz hat ein Vorkaufsrecht. Ein Einwohner zeigte sich „ziemlich erschüttert“ über diese Idee: „Warum wollen sie wichtiges Grünland vernichten, ein Kleingartengelände kaputt machen?“

Bürgermeister Carlo Ehrich (SPD) erklärte, die Gemeinde habe „keinen Quadratmeter mehr an Gewerbefläche frei“. Doch Gewerbesteuer-Einnahmen könnten helfen, den Haushalt auszugleichen. Im Kleingartengelände würden einige Parzellen bewirtschaftet, andere nicht. Es sei ihm unangenehm, jetzt öffentlich über das Thema zu sprechen, nachdem es nur einmal kurz Kontakt zum Vorsitzenden gab, den er seither nicht erreicht habe. Allerdings gehe es heute noch „nicht mal um eine Vorentscheidung“ in Sachen Gewerbegebiet.

Grundsätzlich, erklärte der Bauausschussvorsitzende Gerhard Hirschfeld (AWG), handele es sich insgesamt um ein „relativ problembeladenes Gebiet“. Es gibt Naturschutzbelange, aber auch Denkmalfragen, die noch geklärt werden müssen: Wo genau war der frühere Hinrichtungsplatz auf dem Schießstand? Einstimmig sprach sich der Bauausschuss dafür aus, zunächst nur die kleinere Fläche zu untersuchen.

Das traurige Ende eines Traditionsseglers: Ein Bagger begann Mittwoch, die „Ninive“, die am Eckernförder Innenhafen auf Land lag, abzuwracken. Das Schiff war 2015 gesunken. Da sich niemand mehr für die „Ninive“ interessierte, lässt der Hafenbetreiber Stadtwerke den Rumpf jetzt entsorgen.

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