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Eckernförde Nur zwei Planungsbüros im Wettbewerb
Lokales Eckernförde Nur zwei Planungsbüros im Wettbewerb
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17:49 05.01.2018
Von Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Beim städtebaulichen Wettbewerb geht es um die Gestaltung der Ortsmitte. Dabei soll auch das historische Zentrum besser sichtbar werden. Dazu gehören alte Gebäude wie das weiße Herrenhaus. Quelle: Kerstin v. Schmidt-Phiseldeck
Altenholz

Das erklärte Bürgermeister Carlo Ehrich (SPD) auf Anfrage von KN-Online. In den vergangenen Jahren habe es bei derartigen Wettbewerben deutlich höhere Teilnehmerzahlen gegeben.  „Es liegt wahrscheinlich daran, dass die Büros so viel zu tun haben“, vermutet der Verwaltungschef. Der Boom im Baugewerbe hat auch schon bei anderen Projekten im Land zu Engpässen führt.

Wettbewerb soll Qualität sichern

„Das ist natürlich schade“, sagt Bauamtsleiterin Bianca Hess: „Schließlich dient der Wettbewerb der Ideenvielfalt.“ Aber letztlich sei die Quantität nicht ausschlaggebend für die Vielfalt der Vorschläge. 2014 wurde Altenholz in das Städtebauförderungsprogramm aufgenommen. Das auf zehn bis 15 Jahre angelegte Projekt sichert der Gemeinde Fördergelder in Millionenhöhe. Doch wenn öffentliche Gelder vergeben werden, ist stets auch ein Planer-Wettbewerb gefordert: Dieser soll die Qualität der Ideen sichern. „Gewünscht sind durchaus visionäre Vorschläge“ hatte Architekt Dieter Richter, der mit seiner Frau für die Gemeinde den Wettbewerb betreut, im Sommer erklärt.

Mitte April tagt das Preisgericht

Zu den zentralen Wünschen für den Stifter Ortskern gehört ein neuer Marktplatz. Auch die historische Mitte des Ortsteils soll künftig stärker herausgestellt werden. Zudem gilt es, Lösungen für den Autoverkehr auf der „Einflugschneise“ Ostpreußenplatz zu finden. Auch Parkplätze fehlen im Ortsteil.

Nach dem zweiten Preisgericht Mitte April werden die Ergebnisse des städtebaulichen Wettbewerbs öffentlich gemacht.

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