Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Eckernförde Der mühselige Weg zum neuen Supermarkt
Lokales Eckernförde Der mühselige Weg zum neuen Supermarkt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:00 05.09.2017
Von Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Bauamtsleiterin Bianca Hess und Bürgermeister Carlo Ehrich zeigen die Pläne für den neuen Supermarkt in Stift: oben die Ansicht von der Stifter Allee aus, in der Mitte vom Ostpreußenplatz aus. Der Gebäudeteil für die Kita-Räume wird etwas niedriger. Quelle: Kerstin v. Schmidt-Phiseldeck
Altenholz

„Immer weniger Menschen verstehen, warum da sichtbar nichts passiert – nach fast drei Jahren“, weiß Bürgermeister Carlo Ehrich (SPD): „Das ist auch nicht einfach.“ Im November 2014 war die alte Ladenzeile abgebrannt. Doch der Ortsteil Stift hat nur etwa 2800 Einwohner – die Kaufkraft ist damit überschaubar.

Mehrere mögliche Ladenbetreiber sprangen ab. 2016 dann der Kompromiss: Im Gegenzug für die Erweiterung des Marktes im Erdbeerfeld in Klausdorf entsteht in Stift ein Edeka-Markt mit bis zu 850 Quadratmetern Fläche. Innerhalb von knapp fünf Monaten wurde Baurecht für die Veränderungen im Erdbeerfeld geschaffen, erklärt der Bürgermeister: „Einen B-Plan ändert man nicht mit einem Federstrich.“

Bauamtsleiterin Bianca Hess verweist bei den Planungen für den Nahversorger in Stift auf den schwierigen Spagat zwischen dem, was gut für die Einwohner und dem, was wirtschaftlich für den Investor ist. Zusätzlich zu drei Geschäften entstehen im Komplex noch Kitaräume. Deren Kauf steht demnächst in Bauausschuss und Gemeindevertretung auf der Tagesordnung.  Der Bürgermeister erklärt: „Wir kommen Schritt für Schritt voran, aber es ist sehr komplex.“

Eckernförde, Nabel der Meeresforschung? „Auf jeden Fall eine Stadt, in der Meereswissenschaften hohen Stellenwert haben, obwohl hier keine Uni ist“, sagen Friederike Balzereit, Leiterin des Exzellenzclusters Future Ocean an der Uni Kiel, und Janet Sönnichsen, Geschäftsführerin der Kiel-Region.

Cornelia Müller 04.09.2017

Warten vor dem Schultor. Aufgeregte Kinder schwirren umher wie ein Bienenschwarm. Lehrerinnen halten Schilder mit Klassenbezeichnungen hoch: Erster Schultag am Montag für 360 Sprottenschüler am Wulfsteert. Egal ob zweiter, dritter, vierter Jahrgang – zur Sprottenschule ging bislang noch keiner.

Cornelia Müller 04.09.2017

Die sonnige Seite des Klezmer war beim Konzert des Duos Zhok in der Kirche Borby Programm. Musiker Gerhard Breier öffnete durch witzige Moderationen dem Publikum die Ohren für die rhythmischen Spezialitäten, die die jiddische Musik und Tango aus Argentinien und Finnland auszeichnen.

Beate König 04.09.2017