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Eckernförde Altenholzer CDU blickt nach Europa
Lokales Eckernförde Altenholzer CDU blickt nach Europa
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19:43 27.01.2019
Von Manuela Schütze
Sylvio Arnoldi, CDU-Ortsvorsitzender, und die stellvertretende Ortsvorsitzende, Karen Weisheit, freuten sich beim Neujahrsempfang über ihre Gastredner, Johann Wadephul, MdB, und Niclas Herbst, CDU-Kandidat für die Europawahl. Quelle: Manuela Schütze
Altenholz

Altenholz. Sylvio Arnoldi, Ortsvorsitzender der Altenholzer CDU, warb für „die Demokratie vor der Haustür“, wie er die Kommunalpolitik nannte. Dem gegenwärtigen Dilemma der Politikverdrossenheit und der schwindenden Bereitschaft der Bürger, sich für Parteien zu engagieren, wolle die Altenholzer CDU mit Werkstattgesprächen begegnen und Bürgern das Angebot einer fachlich begrenzten Mitarbeit machen. Wer Parteien einen Denkzettel verpassen wolle, solle auch schauen, was auf dem Zettel draufstehe, warnte Arnoldi.

Verbund mit Europa

Gastredner Johann Wadephul, CDU Bundestagsabgeordneter, schlug einen großen Bogen vom ehrenamtlichen Engagement in Deutschland, über Bundeskanzlerin Merkel bis zur weltpolitischen Lage. Die Flüchtlingsströme aus Afrika könnten nur bekämpft werden, in dem Europa sich vor Ort engagiere und dort Unterstützung leiste, so dass die Menschen sich selbst ernähren könnten. „Wenn wir uns in der Welt des 21. Jahrhunderts behaupten wollen, können wir es nur im Verbund mit Europa. Das können wir nicht alleine“, betonte er.

„Nostalgie ist brandgefährlich“

Niclas Herbst, CDU Kandidaten für die Europawahl am 26. Mai, stieg direkt ins Thema ein. Seine These lautete kurz und prägnant: „Nichts ist sicher.“ Er sprach die zurzeit um sich greifende Nostalgie an, wonach früher alles besser gewesen wäre. „Nostalgie ist brandgefährlich“, warnte er. Erdogan träume vom Osmanischen Reich, Putin nähme Anleihen im Zarenreich und die Briten beschwörten ihr altes Empire. Wichtige europäische Themen seien zum Beispiel die europäische Grenzsicherung oder eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik. Es lohne sich, darüber in demokratischer Tradition zu streiten. „Lassen sie uns das, was wir mit Europa haben, nicht leichtfertig weggeben“, lautete sein leidenschaftliches Plädoyer.

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