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Eckernförde Spende für Grabpflege und Friedensdienst
Lokales Eckernförde Spende für Grabpflege und Friedensdienst
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16:32 10.11.2019
Von Cornelia Müller
Sylvia Hube und Vincenzo Fulone spenden auf dem Wochenmarkt gern, als ihnen der stellvertretende Stützpunktkommandeur Jörg Müller und Bürgermeister Jörg Sibbel (von links) den Zweck der Sammlung erläutern. Quelle: Cornelia D. Mueller
Eckernförde

Bis Sonntag dauert die Haus- und Straßensammlung im gesamten Altkreis Eckernförde. Soldatinnen und Soldaten, die in der Stadt selbst und in den Gemeinden sammeln, tragen nicht nur Uniform und haben die blaue mit einer Plombe versiegelte Spendendose dabei. Sie können sich auch mit einem offiziellen Pass der Stadt Eckernförde, der die Nummer der betreffenden Büchse trägt, ausweisen.

Alle Bataillone und Verbände beteiligen sich an der Haus- und Straßensammlung im gesamten Altkreis Eckernförde. "Die Stadt unterstützt diese Sammlung, die immer eine Woche dauert, seit ich denken kann. Und zwar aus Überzeugung", sagte Sibbel Bürgermeister Jörg Sibbel (CDU) zum Auftakt am Rathaus.

"Eckernförde ist der Bundeswehr und der Marine sehr verbunden. Praktisch jeder von uns hat direkt oder indirekt  Kontakt mit Angehörigen der Truppe oder der Marine", ergänzte er. "Soldatinnen und Soldaten machen einen großen Anteil unserer Bürger aus. Die Bundeswehr ist zudem ein Faktor für die lokale und regionale Wirtschaft."

Eckernförde und Umland haben besonderen Bezug zur Bundeswehr

Die gesammelten Spenden dienen auch dem Friedensdienst junger Menschen, die sich neben der Grabpflege stets mit der Entstehung der verheerenden Weltkriege beschäftigen. „Durch Auslandseinsätze und aktuelle Kriege erfahren wir heute leider hautnah, dass Friede sehr zerbrechlich ist und gut geschützt werden muss. Auch Bundeswehrsoldaten sind schon in friedlicher Mission gestorben“, betonten Müller und Sibbel.

Auf dem Markt stieß die Aktion sofort auf große Resonanz. Goosefelds ehemaliger Bürgermeister Uwe Satriep etwa, der gerade mit zwei weiteren Goosefeldern den Einkaufsbummel über den Wochenmarkt begonnen hatte, holte umgehend die Geldbörse heraus.

Petra Wilkesmann spendete, "weil es so wichtig ist, den Frieden zu erhalten". Man dürfe nie vergessen, "was wir daran haben, schon so viele Jahrzehnte in Frieden zu leben. Die Aktionen der Kriegsgräberfürsorge stärken dieses Bewusstsein". Das Motiv bewog auch Sylvia Hube und Vincenzo Fulone, die die Sammelaktion vor dem Volkstrauertag noch nicht kannten, spontan die Einkaufstaschen abzusetzen und Geld in die Dose zu stecken.

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