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Eckernförde Am Tag der Arbeit steht Europa im Fokus
Lokales Eckernförde Am Tag der Arbeit steht Europa im Fokus
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10:19 28.04.2019
Von Tilmann Post
Tradition in Eckernförde: Der DGB-Umzug am 1. Mai vom Gedenkstein auf dem Petersberg zum Rathausmarkt, wie hier im Jahr 2017.
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Eckernförde

„Der DGB fordert, dass dem Bekenntnis, Europa sozialer zu machen, endlich Taten folgen müssen“, teilt Horst Kunze vom DGB Eckernförde mit. Die sozialen Interessen der Bürger und Arbeitnehmer müssten Vorrang haben vor den Interessen der Unternehmen.

Nötig seien europaweite Standards ohne Dumping-Wettbewerb mit prekärer Arbeit und niedrigen Löhnen. „Dazu gehören Tarifbindung in ganz Europa und armutsfeste Mindestlöhne in jedem EU-Mitgliedsstaat“, so Kunze. Weiterhin fordert der DGB eine EU-konkrete Gleichstellungsstrategie und ruft dazu auf, am 26. Mai an der Europawahl teilzunehmen.

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Die Mai-Rede hält Matthias Anbuhl

Gleichzeitig will der DGB ein Zeichen gegen Intoleranz, Nationalismus, Rassismus und Rechtspopulismus setzen. „Deswegen gehen wir am 1. Mai gemeinsam auf die Straße: Wir kämpfen gemeinsam für gesellschaftlichen Zusammenhalt und sozialen Fortschritt in Deutschland.“

Der Umzug unter Begleitung des Spielmannszuges „Drums & Pipes“ startet in Eckernförde um 10.15 Uhr am Gedenkstein auf dem Petersberg (Bergstraße) und trifft um 10.45 Uhr auf dem Rathausmarkt ein, wo Matthias Anbuhl vom DGB-Bundesvorstand die Mai-Rede um 11 Uhr hält. Im Anschluss feiert der DGB ein Familienfest mit Brassband der Peter-Ustinov-Schule, Hüpfburg und Spielmobil.

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