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Eckernförde Auch in Rayol steht jetzt ein Strandkorb
Lokales Eckernförde Auch in Rayol steht jetzt ein Strandkorb
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09:00 23.04.2019
Von Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Geschenk mit Schleife: Rayols Bürgermeister Jean Plénat (am Korb, v.l.) nahm von seinem Strander Amtskollegen Holger Klink einen Strandkorb entgegen. Dieser ist sehr ungewöhnlich fürs Mittelmeer, wo Liegen und Schirme verbreitet sind. Quelle: Peter Paustian
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Rayol/Strande

Gut, für Geschenkpapier war das Mitbringsel an die Partnergemeinde zu groß. Doch immerhin übergab Strandes Bürgermeister Holger Klink das Präsent zum 70. Geburtstag der französischen Gemeinde an den Amtskollegen Jean Plénat mit rot-weiß-blauer Schleife: einen Strandkorb. Bei dem stürmischen Wetter machte sich gleich ein Vorzug des Sitzmöbels bemerkbar: Es schützt vor Wind.

Schlange stehen für Fotos

"Die Bürger aus Rayol haben sich angestellt, um sich im Korb fotografieren zu lassen", berichtet Christine Paustian, Vorsitzende des Strander Partnerschaftsvereins Bimare. Zum", erklärt Erstbesucher Rainer König: "Und es war ganz sicher nicht mein letzter Besuch. Wer Strande liebt, wird sich in Rayol-Canadel ganz sicher auch sehr wohl fühlen."

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Strander Künstlerinnen beim Olivenfest

Schon zum vierten Mal sind Christine Aschenberg-Dugnus und Helmut Dugnus dabei: "Wir werden hier so herzlich aufgenommen, dass es wie ein Nach-Hause-Kommen ist", sagt die Stranderin. Erstmals gehören zwei Künstlerinnen der Delegation an: Heike Siebke, Goldschmiedin und Bimare-Mitglied, sowie Malerin Ann-Christin Urbarz. Beide präsentierten ihre Werke auf dem Markt zum Olivenfest am Sonntag.

Erfolg beim Aioli-Wettbewerb

Dort fand mittags auch ein Aioli-Wettbewerb statt, an dem der stellvertretende Bimare-Vorsitzende Nicolaus Graf zu Reventlow teilnahm. Der Norddeutsche sicherte sich dabei sogar den dritten Platz. Am Montag freute sich der Strander dann noch über die Ernennung zum Chevalier du Rameau d’argent.

Reise auf eigene Kosten

Wie immer reisten die Besucher auf eigene Kosten, erklärte die Bimare-Vorsitzende Christine Paustian. Weder für die Reisen des Bürgermeisters noch der Bimare-Mitglieder wird Gemeindegeld verwendet. Das Engagement, bei dem auch einer vom anderen lernt, werde getragen von Ehrenamtlichen, durch private Spenden und Beiträge der Mitglieder. Auch die Feste für die Bevölkerung sowie die Boule-Bank und anderes "sind ausschließlich aus privatem Engagement finanziert und organisiert worden".

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