Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Eckernförde Der rettende Blick in den Kühlschrank
Lokales Eckernförde Der rettende Blick in den Kühlschrank
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:44 28.11.2018
Von Christoph Rohde
Hans-Georg Wonigeit (Awo Eckernförde) und Claudia Königsberger (Servicehaus) werben für die Awo-Notfalldose. Quelle: Christoph Rohde
Anzeige
Eckernförde

„Wir hoffen auf eine rege Abnahme“, sagt der Ortsvereinsvorsitzende Hans-Georg Wonigeit am Stand vor der Bürgerbegegnungsstätte (BBS). Die Dosen werden kostenlos abgegeben. Gleichzeitig wird um eine Spende gebeten. „Mit dem Geld schaffen wir weitere Notfalldosen an“, sagt Claudia Köngisberger, Leiterin des Awo-Servicehauses an der Reeperbahn. „So wollen wir das System am Laufen halten.“

Grüne Aufkleber weisen auf den Standort hin

Als besonderer Service hilft die Awo, wenn gewünscht, beim Ausfüllen des Info-Zettels in der Notfalldose. Er gibt unter anderem Auskunft über den Gesundheitszustand, den Medikamentenplan und den Hausarzt. In der Dose finden auch ein Notfall- und Impfpass sowie eine Patientenverfügung Platz. Grüne Aufkleber, die auf der Innenseite der Wohnungstür und am Kühlschrank angebracht werden, weisen Rettungskräfte bei einem Einsatz darauf hin, dass sich hier eine Notfalldose befindet.

Anzeige

Nächster Stand am Sonnabend, 8. Dezember

Die Dose sei aber auch eine große Hilfe für Angehörige, Freunde und Bekannte, da diese in Notfallsituationen oft unter Stress stünden, betont der Awo-Kreisverband. 450 Stück werden in einer ersten Charge in Eckernförde verteilt. Sie sind ferner erhältlich beim Awo-Servicehaus, Reeperbahn 30, und der Bürgerbegegnungsstätte (Büro-Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr). Außerdem werden die Notfalldosen noch einmal am Sonnabend, 8. Dezember, von 10 bis 12 Uhr an einem Stand vor der BBS verteilt.

Cornelia Müller 28.11.2018
Cornelia Müller 28.11.2018
Kerstin von Schmidt-Phiseldeck 28.11.2018