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Eckernförde Kreis-SPD nominiert Stegner und Schwan
Lokales Eckernförde Kreis-SPD nominiert Stegner und Schwan
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14:07 22.08.2019
Von Tilmann Post
Vor der Bundespressekonferenz verkündeten Ralf Stegner und Gesine Schwan, dass sie als Duo für den SPD-Bundesvorsitz kandidieren wollen. Unterstützung dafür kommt nun von Stegners Heimat-Kreisverband Rendsburg-Eckernförde. Quelle: Britta Pedersen
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Rendsburg/Eckernförde

Der Vorstand des SPD-Kreisverbands Rendsburg-Eckernförde habe in Rendsburg beschlossen, Ralf Stegner und Gesine Schwan bei ihrer Kandidatur für den Parteivorsitz zu unterstützen, teilt Parteisprecher Andreas Fleck mit. Beide hatten in der vergangenen Woche in Berlin verkündet, sich gemeinsam um die Parteispitze zu bewerben.

"Nach dem vom SPD-Präsidium festgelegten Verfahren können Landes- und Kreisverbände jeweils nur eine Kandidatur förmlich nominieren", heißt es weiter. Das stößt jedoch auch auf Kritik bei den Sozialdemokraten im Kreis Rendsburg-Eckernförde.

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Enge Hürden für die Nominierung

„Wir hätten uns für das Verfahren gewünscht, dass es keine so einengenden Hürden für die Nominierung von Kandidaturen gibt", stellte die SPD-Kreisvorsitzende Sabrina Jacob zu dem Beschluss des Vorstands fest. "Ein breites Bewerberspektrum ist jedoch wünschenswert und richtig. Wir tragen unseren Teil dazu bei, dass die SPD-Mitglieder auch eine entsprechende Auswahl haben", so Jacob.

Lesen Sie auch: Das sagt Ralf Stegner zu seiner Kandidatur im Interview.

Wer an der Mitgliederbefragung zur Nachfolge der zurückgetretenen Parteichefin Andrea Nahles teilnehmen will, braucht die Unterstützung von mindestens fünf Kreisverbänden/Unterbezirken oder von einem Landesverband. Diese Voraussetzung hat auch die schleswig-holsteinische Bundestagsabgeordnete Nina Scheer mit ihrem Fraktionskollegen Karl Lauterbach als Partner schon erfüllt. Die dritte Mitbewerberin aus Schleswig-Holstein ist Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange, die mit ihrem Kollegen Alexander Ahrens aus Bautzen in Sachsen antritt.

Zu den weiteren Bewerbern gehören Bundesfinanzminister Olaf Scholz und der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius. Die neue SPD-Spitze soll in einer Mitgliederbefragung faktisch bestimmt und auf einem Parteitag im Dezember gewählt werden.

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