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Eckernförde Gutachten bestätigt Wolf in Schwedeneck
Lokales Eckernförde Gutachten bestätigt Wolf in Schwedeneck
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21:54 22.03.2019
Von Tilmann Post
Der Riss eines Lamms Anfang März in Schwedeneck geht auf einen Wolf zurück, das hat eine DNA-Analyse nun bestätigt.
Schwedeneck

Christian Clement hatte das tote Lamm am 5. März auf seiner Koppel in Schwedeneck gefunden. Bereits damals gab es Hinweise darauf, dass ein Wolf das Tier gerissen hat. Nun habe das Gutachten des Senckenberg-Instituts den Verdacht bestätigt. Ob es sich um einen in Schleswig-Holstein bereits bekannten Wolf handelt, wird nun noch untersucht. Bereits im November hatte es mehrere Risse im Süden des Kreises Rendsburg-Eckernförde gegeben.

Im Norden des Kreises hat es bis Anfang März keine Hinweise auf Wölfe gegeben. Dann überschlugen sich die Ereignisse: Einige Tage nach dem Riss des Lamms wurde ebenfalls in Schwedeneck ein Wolf gesehen und per Handy auf Video aufgezeichnet. Auch in der Stadt Eckernförde gab es Sichtungen des Raubtiers.

Riss in Thumby: Analyse steht noch aus

Noch einmal zwei Tage später, am 9. März, fanden Jäger ein gerissenes Damhirsch-Kalb in einem Wald bei Thumby auf der Halbinsel Schwansen. Die Kehlbisse deuteten darauf hin, dass das Jungtier durch einen Wolf gerissen wurde. In diesem Fall steht die DNA-Analyse jedoch noch aus. Damit ist auch nicht klar, ob es sich um das gleiche Raubtier handelte wie im Fall des Lamms - und es sich möglicherweise in der Region niederlässt.

Schäfer Christian Clement hat zumindest seitdem keine weiteren Risse zu beklagen. Auch von seinen Schäfer-Kollegen aus dem Umkreis hat er nichts gehört. Das Umweltministerium konnte das Ergebnis der DNA-Analyse am Freitag noch nicht bestätigen. Alle Informationen zu den Wölfen in Schleswig-Holstein werden einem Sprecher zufolge nur einmal in der Woche aktualisiert, also erst wieder in einigen Tagen.

Lesen Sie auch: Land richtet Wolfspräventionsgebiete ein.

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